Vegetarisches Pad Thai, fruchtig und lecker

Erstellt von: Clara Hoffmann Zuletzt aktualisiert am 07.10.2026 Herzhaftes Hauptgericht
Clara Hoffmann, Köchin und Rezeptentwicklerin bei Epische Rezepte
Clara Hoffmann

Clara Hoffmann entwickelt verlässliche deutsche Rezepte mit klaren Schritten, alltagstauglichen Zutaten und modernen Ideen.

Zuletzt aktualisiert am 07.10.2026

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Vegetarisches Pad Thai mit Tofu, Mango und Erdnüssen Merken
Vegetarisches Pad Thai mit Tofu, Mango und Erdnüssen

Vegetarisches Pad Thai lebt von Kontrast. Die Nudeln sollen weich, aber nicht klebrig sein. Der Tofu braucht Farbe. Die Sauce muss süß, sauer, salzig und leicht scharf schmecken, bevor sie in den Wok kommt.

Diese Version bekommt ihre fruchtige Note durch Tamarinde, Limette und feste Mango. Sie macht das Gericht hell und saftig, ohne die Reisnudeln zu verwässern.

Am besten bereitest du alles vor, bevor die Pfanne heiß wird. Danach geht es schnell, wie bei einem guten Wokgericht sein soll.

Das kommt in den Wok

Lege alle Zutaten geschnitten bereit, bevor du den Herd anschaltest. Für die fruchtige Note ist eine reife, aber feste Mango ideal, weil sie beim Unterheben nicht zerfällt.

Zutaten für vegetarisches Pad Thai mit Tofu und Mango
Zutaten für vegetarisches Pad Thai mit Tofu und Mango
  • Reisnudeln. Breite Pad-Thai-Nudeln nehmen die Sauce gut auf und bleiben elastisch, wenn sie nur eingeweicht werden.
  • Fester Tofu. Er bräunt im Wok besser als weicher Tofu und bringt angenehmen Biss.
  • Eier. Sie geben dem Gericht Fülle und kleine, lockere Stücke zwischen den Nudeln.
  • Möhre und Paprika. Sie bringen Farbe, Süße und eine knackige Textur.
  • Champignons. Sie machen das Pad Thai herzhafter, ohne den frischen Charakter zu überdecken.
  • Tamarindenpaste. Sie liefert die saure, fruchtige Basis der Sauce.
  • Sojasauce. Sie ersetzt Fischsauce in dieser vegetarischen Version und bringt Salz und Tiefe.
  • Mango und Limette. Sie machen das Gericht saftig, hell und frisch.
  • Erdnüsse und Koriander. Sie kommen als knuspriges, aromatisches Finish über die fertigen Nudeln.

So gelingt das Pad Thai

  1. Nudeln einweichen. Lege die Reisnudeln in heißes Wasser, bis sie biegsam sind, aber noch Biss haben. Gieße sie ab und spüle sie kurz kalt ab.
  2. Sauce rühren. Verrühre Tamarindenpaste, Sojasauce, Limettensaft, braunen Zucker, Chili und Wasser, bis der Zucker gelöst ist.
  3. Tofu braten. Tupfe den Tofu trocken und brate ihn in heißem Öl goldbraun. Nimm ihn aus dem Wok, damit er knusprig bleibt.
  4. Ei garen. Gib etwas Öl in den Wok, brate die Eier unter Rühren, bis sie gestockt sind, und schiebe sie auf einen Teller.
  5. Gemüse kurz braten. Brate Schalotten, Knoblauch, Möhre, Paprika und Champignons kräftig an, bis das Gemüse duftet und noch Biss hat.
  6. Nudeln glasieren. Gib Nudeln und Sauce in den Wok und wende alles, bis die Nudeln glänzen und die Sauce fast aufgenommen haben.
  7. Alles verbinden. Hebe Tofu, Ei, Sprossen, Lauchzwiebeln und Mango unter. Serviere sofort mit Erdnüssen, Koriander und Limettenspalten.
Tofu braten, Gemüse garen, Reisnudeln würzen und Pad Thai fertigstellen
Tofu braten, Gemüse garen, Reisnudeln würzen und Pad Thai fertigstellen

Nudeln ohne Klumpen

Pad Thai wird matschig, wenn die Nudeln schon vor dem Braten weich gekocht sind. Weiche sie nur ein, bis sie sich biegen lassen. Im Wok garen sie dann in der Sauce fertig und nehmen Geschmack auf.

Ein heißer Wok hilft, aber Überfüllung bremst die Hitze. Die Utah State University Extension empfiehlt bei Pfannengerichten, Protein portionsweise zu braten, damit die Pfanne heiß bleibt, und Gemüse nur bissfest zu garen. Das passt hier besonders gut zu Tofu und feinen Gemüsestreifen. Mehr dazu steht in ihrem Leitfaden für Stir-Fry-Gerichte.

Tofu mit mehr Biss

Fester Tofu ist hier die beste Wahl, weil er beim Braten seine Form hält. Tupfe ihn gut trocken. Feuchtigkeit verhindert Bräunung und lässt die Würfel eher dämpfen als braten.

Die University of Illinois Extension beschreibt festen und extra festen Tofu als geeignet für Pfanne, Grill und Gerichte, bei denen die Stücke stabil bleiben sollen. Sie empfiehlt außerdem, Tofu abzutropfen und mit Papier trocken zu pressen. Das ist ein kleiner Schritt, macht aber einen deutlichen Unterschied beim Anbraten. Die Hinweise findest du im Beitrag über Tofu in der Küche.

Fruchtig, aber nicht süß

Die Sauce soll vor dem Braten etwas kräftiger schmecken als angenehm pur. Nudeln, Ei und Tofu nehmen viel Würze auf. Wenn sie zu sauer wirkt, rühre etwas mehr Zucker ein. Wenn sie flach schmeckt, fehlt meist Limette oder Sojasauce.

Die Mango kommt erst ganz am Ende dazu. So bleibt sie saftig und frisch. Zu lange Hitze macht sie weich und die Sauce wird schnell klebrig.

Eier sicher garen

Die Eier sollen nicht roh oder flüssig im fertigen Gericht landen. Brate sie im heißen Wok, bis sie sichtbar gestockt sind, und gib sie später wieder zu den Nudeln.

Die FDA empfiehlt, Eier und Speisen mit Ei gründlich zu garen. Gekochte Eierspeisen sollten außerdem zügig gekühlt und innerhalb weniger Tage gegessen werden. Die Details stehen in den Hinweisen zur Eiersicherheit.

Aufbewahren und aufwärmen

Reste gehören in flache Behälter, damit sie rasch abkühlen. FoodSafety.gov empfiehlt, verderbliche Speisen innerhalb von 2 Stunden zu kühlen und Reste schnell in den Kühlschrank zu stellen. Die Grundregeln stehen in den vier Schritten zur Lebensmittelsicherheit.

Zum Aufwärmen ist eine Pfanne besser als volle Mikrowellenleistung. Gib einen kleinen Schluck Wasser dazu und wende die Nudeln sanft, bis sie heiß sind. Koriander, Limette und Erdnüsse kommen erst nach dem Erwärmen wieder frisch darüber.

Komplette Übersicht

Ein schnelles vegetarisches Hauptgericht mit Reisnudeln, Tofu, Ei, Gemüse und fruchtiger Tamarinden-Limetten-Sauce.

Fruchtiges vegetarisches Pad Thai mit Mango und Limette
Fruchtiges vegetarisches Pad Thai mit Mango und Limette

Häufig gestellte Fragen zum Rezept

Kann ich das vegetarische Pad Thai vegan zubereiten?

Ja. Lasse die Eier weg und erhöhe den Tofu auf etwa 400 g. Für mehr Bindung kannst du am Ende einen Löffel Erdnussmus mit etwas heißem Wasser glatt rühren und unter die Nudeln ziehen.

Was kann ich statt Tamarindenpaste verwenden?

Tamarinde gibt die typische säuerlich-fruchtige Tiefe. Wenn du keine bekommst, mische mehr Limettensaft mit etwas Reisessig und braunem Zucker. Der Geschmack wird heller und weniger rund, aber das Gericht bleibt stimmig.

Warum kleben meine Reisnudeln zusammen?

Meist wurden sie zu weich eingeweicht oder zu lange ohne Sauce im heißen Wok bewegt. Sie sollen noch etwas Biss haben, wenn sie in die Pfanne kommen. Ein kleiner Schluck Wasser hilft, wenn die Sauce zu schnell anzieht.

Kann ich das Pad Thai vorbereiten?

Du kannst Sauce, Gemüse, Tofu und Garnitur vorab vorbereiten. Die Nudeln solltest du erst kurz vor dem Braten einweichen, sonst werden sie brüchig. Fertiges Pad Thai schmeckt frisch am besten.

Wie bewahre ich Reste auf?

Fülle Reste zügig in flache, geschlossene Behälter und stelle sie kalt. Beim Aufwärmen hilft ein kleiner Schluck Wasser in der Pfanne, damit die Nudeln wieder geschmeidig werden.

Welche Gemüse passen noch dazu?

Pak Choi, Zuckerschoten, Brokkolini oder dünne Zucchinistreifen passen gut. Schneide alles klein genug, damit es im Wok schnell gart und noch etwas Biss behält.

Verwendete Quellen

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Vegetarisches Pad Thai, fruchtig und lecker

Zeit für die Vorbereitung:
25 Min.
Zeit für das Kochen:
15 Min.
Gesamtdauer:
40 Min.
Anzahl Portionen:
4
Vegetarisches Pad Thai mit Tofu, Mango und Erdnüssen

Fruchtiges vegetarisches Pad Thai mit Tofu, Ei, Reisnudeln, Mango, Tamarinde, Limette und knackigen Erdnüssen.

Die Zutaten, die du brauchst

  • Für Nudeln und Wok

  • 250 g breite Reisnudeln für Pad Thai
  • 300 g fester Tofu, abgetropft und in 2 cm große Würfel geschnitten
  • 3 EL neutrales Öl, zum Beispiel Rapsöl, geteilt
  • 2 Schalotten, fein geschnitten
  • 2 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • 2 Möhren, in feine Stifte geschnitten
  • 1 rote Paprika, in feine Streifen geschnitten
  • 150 g Champignons, in Scheiben geschnitten
  • 3 Eier, leicht verquirlt
  • 120 g Mungbohnensprossen
  • 3 Lauchzwiebeln, in schräge Ringe geschnitten
  • 1 feste reife Mango, geschält und in kurze Streifen geschnitten
  • Für die Sauce

  • 4 EL Tamarindenpaste
  • 4 EL Sojasauce
  • 3 EL Limettensaft
  • 2 EL brauner Zucker
  • 2 EL Wasser
  • 1/2 TL Chiliflocken, optional
  • Zum Servieren

  • 50 g geröstete Erdnüsse, grob gehackt
  • 1 Handvoll frischer Koriander, grob gezupft
  • 1 Limette, in Spalten geschnitten

Schritt-für-Schritt-Anleitung

1.

1. Nudeln einweichen: Die Reisnudeln nach Packungsangabe in heißem Wasser einweichen, bis sie biegsam sind, aber noch Biss haben. Abgießen, kurz kalt abspülen und gut abtropfen lassen.

2.

2. Sauce anrühren: Tamarindenpaste, Sojasauce, Limettensaft, braunen Zucker, Wasser und Chiliflocken glatt rühren, bis sich der Zucker löst.

3.

3. Tofu braten: Tofu trocken tupfen. 1 EL Öl in einem großen Wok oder einer weiten Pfanne stark erhitzen und den Tofu 5-6 Minuten goldbraun braten. Herausnehmen.

4.

4. Eier garen: 1 TL Öl in den Wok geben. Die Eier hineingießen und unter Rühren braten, bis sie vollständig gestockt sind. Auf einen Teller geben.

5.

5. Gemüse anbraten: Das restliche Öl erhitzen. Schalotten, Knoblauch, Möhren, Paprika und Champignons 3-4 Minuten kräftig braten, bis das Gemüse duftet und noch knackig ist.

6.

6. Nudeln wenden: Reisnudeln und Sauce in den Wok geben. 2-3 Minuten wenden, bis die Nudeln heiß sind, glänzen und die Sauce fast aufgenommen haben. Bei Bedarf 1-2 EL Wasser zugeben.

7.

7. Fertigstellen: Tofu, Ei, Sprossen, Lauchzwiebeln und Mango vorsichtig unterheben und 30-60 Sekunden erwärmen. Sofort mit Erdnüssen, Koriander und Limettenspalten servieren.

Weitere Tipps und Hinweise

  1. Am besten sofort servieren, solange die Nudeln glänzen und die Sprossen knackig sind.
  2. Für eine glutenfreie Variante glutenfreie Tamari statt Sojasauce verwenden.
  3. Reste in flachen Behältern kühlen und in der Pfanne mit etwas Wasser wieder erhitzen.

Nützliche Küchengeräte

  • Großer Wok oder weite Pfanne
  • Große Schüssel zum Einweichen der Nudeln
  • Scharfes Messer und Schneidebrett
  • Küchenzange oder Pfannenwender

Informationen zu Allergenen

Bitte prüfe jede Zutat auf Allergene und wende dich bei Unsicherheiten an eine Fachperson.
  • Soja
  • Ei
  • Erdnüsse
  • Gluten, wenn normale Sojasauce verwendet wird

Nährwerte (pro Portion)

Die Angaben dienen nur zur Orientierung und stellen keine medizinische Beratung dar.
  • Kaloriengehalt: 560
  • Gesamtfett: 22 g
  • Kohlenhydrate gesamt: 72 g
  • Eiweißmenge: 23 g