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Dieses Brokkoli-Spinat-Erbsen-Curry mit Kokosmilch verbindet zarte Röschen mit einer cremigen grünen Sauce. Süßliche Erbsen treffen auf Ingwer und Kreuzkümmel. Geröstete Cashewkerne geben dem weichen Gemüse etwas Knuspriges.
Ein Teil des Spinats wird vor dem Kochen mit der Kokosmilch püriert. Die übrigen Blätter kommen später dazu und bleiben im Curry sichtbar. Während die Sauce köchelt, gart der weiße Basmatireis im zweiten Topf. So steht das vollständige Essen nach etwa 40 Minuten auf dem Tisch.
Grünes Gemüse und duftende Gewürze
Brokkoli mit festen Röschen und frischer Blattspinat bilden die Grundlage. Für eine sämige Sauce eignet sich ungesüßte Kokosmilch mit etwa 18 Prozent Fett.
- Brokkoli. Röschen und geschälter Strunk geben dem Curry Biss.
- Blattspinat. Ein pürierter Anteil färbt die Sauce grün und die restlichen Blätter ergänzen ihre Textur.
- Tiefkühlerbsen. Sie bringen eine leichte Süße mit und lassen sich direkt aus dem Gefrierfach verarbeiten.
- Kokosmilch. Sie verbindet Gemüse und Gewürze zu einer cremigen Sauce.
- Zwiebel, Knoblauch und Ingwer. Sie bilden die würzige Grundlage.
- Kreuzkümmel, gemahlener Koriander und Kurkuma. Sie geben dem Curry einen warmen Geschmack ohne fertige Würzpaste.
- Getrocknete rote Chilischoten. Sie ziehen beim Garen mit und bringen je nach Sorte unterschiedlich viel Schärfe.
- Cashewkerne. Geröstet setzen sie einen knackigen Akzent.
- Limette und frischer Koriander. Sie sorgen beim Anrichten für Säure und Frische.
- Weißer Basmatireis. Die lockeren Körner nehmen die grüne Sauce auf.
Vom Spinat zur grünen Currysauce
- Gemüse vorbereiten. Brokkoli, Spinat und Kräuter gründlich waschen. Den geschälten Brokkolistrunk klein würfeln und die Röschen auf etwa 3 cm Größe schneiden.
- Reis aufsetzen. Den Basmatireis nach Packungsangabe garen. Seine Garzeit läuft parallel zur Zubereitung des Currys.
- Kokossauce pürieren. 150 g Spinat mit Kokosmilch und 150 ml Wasser kalt glatt pürieren. Die übrigen 50 g Spinat zurücklegen.
- Cashewkerne rösten. Die Kerne ohne Fett bei mittlerer Hitze goldbraun rösten. Anschließend aus der Pfanne nehmen.
- Gewürzgrundlage dünsten. Zwiebel in Rapsöl weich dünsten. Knoblauch und Ingwer kurz mitgaren und die gemahlenen Gewürze samt Chilischoten nur etwa 30 Sekunden unterrühren.
- Sauce erhitzen. Die grüne Kokosmischung zugießen und unter Rühren zum sanften Köcheln bringen.
- Gemüse garen. Brokkoli und gefrorene Erbsen zugeben. Etwa 7-9 Minuten sanft köcheln und dabei die Erhitzungsangabe auf der Erbsenpackung beachten. Den restlichen Spinat während der letzten 3 Minuten unterheben.
- Abschmecken und anrichten. Das durchgegarte Curry mit Salz, Pfeffer und Limettensaft abschmecken. Mit Reis servieren und mit Cashewkernen sowie Koriander bestreuen.
Brokkoli-Spinat-Erbsen-Curry mit Kokosmilch richtig garen
Schneide die Brokkoliröschen möglichst gleich groß. Ein sehr großes Röschen bleibt innen fest, während kleine Stücke schon auseinanderfallen. Auch die Universität Illinois empfiehlt gleichmäßige Stücke für gleichmäßiges Garen. Den geschälten Strunk schneidest du deutlich kleiner als die Röschen. Würfel mit etwa 5 mm Kantenlänge passen hier gut.
Die Garzeit beginnt erst, wenn die Sauce nach Zugabe des kalten Gemüses wieder köchelt. Prüfe nach etwa 6 Minuten ein Röschen mit einem kleinen Messer. Es soll sich einstechen lassen und noch etwas Widerstand bieten. Die Erbsen müssen trotzdem vollständig nach Packungsangabe erhitzt werden. Falls sie länger brauchen, können die fertigen Brokkoliröschen kurz herausgenommen werden. Anschließend kommen sie zurück in die Sauce. Ein leicht aufgelegter Deckel hält genügend Feuchtigkeit im Topf. Rühre zwischendurch vorsichtig vom Boden her um.
Cremigkeit ohne zusätzliche Bindung
Die Sauce bekommt ihre Konsistenz aus Kokosmilch und fein püriertem Spinat. Dafür ist ein hoher Mixbecher mit Stabmixer praktisch. Die Zutaten werden kalt verarbeitet. So lässt sich die Mischung ohne heiße Spritzer pürieren. Arbeite gründlich, bis keine groben Blattstücke mehr sichtbar sind. Erst danach kommt die Sauce in den Topf.
Kokosmilch kann in der Verpackung einen festen und einen flüssigen Anteil haben. Beides gehört ins Rezept. Falls die Sauce beim Garen zu dick wird, reichen zunächst ein bis zwei Esslöffel Wasser zum Verdünnen. Eine dünne Sauce lässt du vor der Gemüsezugabe kurz offen köcheln. Langes Einkochen mit bereits weichem Brokkoli würde dessen Konsistenz verschlechtern. Der Grünton darf beim Erhitzen etwas gedeckter werden. Limettensaft kommt nach dem Garen dazu. Schmecke zunächst mit einem Esslöffel ab und stelle die übrigen Spalten auf den Tisch.
Schärfe und Zutaten passend austauschen
Ganze getrocknete Chilischoten lassen sich vor dem Servieren gut herausnehmen. Ihre Schärfe hängt stark von der Sorte ab. Für eine milde Variante eignen sich ausdrücklich mild deklarierte Schoten. Ohne Chili bleibt das Curry durch Ingwer und Gewürze aromatisch. Bei unbekannter Schärfe genügt zunächst eine Schote. Aufgeschnittene Schoten verteilen ihre Schärfe stärker in der Sauce.
Frischer Koriander lässt sich durch glatte Petersilie ersetzen. Wer keine Cashewkerne verwenden möchte, kann Kürbiskerne separat rösten und darüberstreuen. Die Sauce selbst enthält keine pürierten Nüsse. Bei Tiefkühlbrokkoli richtet sich die Garzeit nach der Packung. Er kann mehr Wasser abgeben, deshalb zunächst etwas weniger Wasser für die Kokossauce verwenden. Kokosdrink aus dem Getränkeregal ergibt eine deutlich dünnere Sauce als die hier vorgesehene Kokosmilch. Zum Servieren passt neben Basmatireis auch Jasminreis. Mit Vollkornreis verlängert sich je nach Sorte die gesamte Zubereitungszeit.
Curry und Reis getrennt aufbewahren
Verteile übrig gebliebenes Curry zügig auf flache Behälter und stelle es rasch kühl. Abgedeckt im Kühlschrank lagern und innerhalb von zwei Tagen verbrauchen. Das liegt innerhalb der BfR-Empfehlung von zwei bis drei Tagen für gegarte Reste. Beim Aufwärmen unter Rühren an allen Stellen mindestens 70 °C für zwei Minuten erreichen. Ein kleiner Schuss Wasser hilft gegen Ansetzen.
Für den Reis gilt eine kürzere Frist. Nach den Hinweisen der britischen Lebensmittelbehörde sollte er möglichst innerhalb einer Stunde abgekühlt und im Kühlschrank aufbewahrt werden. Innerhalb von 24 Stunden verbrauchen und höchstens einmal vollständig dampfend heiß aufwärmen. Lass ihn deshalb nicht im großen Kochtopf auskühlen. Getrennte Behälter machen das schnelle Abkühlen und spätere Erwärmen leichter. Kräuter und Cashewkerne bleiben ebenfalls separat, bis die erwärmten Portionen angerichtet werden.
Komplette Übersicht
Kalt pürierter Spinat bildet die Grundlage der grünen Kokossauce. Gleichmäßig geschnittener Brokkoli gart darin zusammen mit Erbsen. Limette, Kräuter und geröstete Cashewkerne ergänzen das Curry erst beim Anrichten mit weißem Reis.
Häufig gestellte Fragen zum Rezept
- Kann ich das Curry ohne Mixer zubereiten?
Ja. Den gesamten Spinat fein hacken und während der letzten 3 Minuten unterheben. Die Sauce bleibt dadurch heller und enthält mehr sichtbare Blattstücke. Brokkoli und Erbsen werden wie beschrieben gegart.
- Kann Tiefkühlspinat den frischen Spinat ersetzen?
Ungewürzter Tiefkühlblattspinat ist möglich. Er wird direkt in der Kokosmilch nach Packungsangabe vollständig erhitzt und vor der Brokkolizugabe bei Bedarf püriert. Bei dieser Variante ist etwas zusätzliche Kochzeit einzuplanen.
- Wie bleibt das Curry vegan und glutenfrei?
Die aufgeführten Zutaten sind pflanzlich und enthalten kein glutenhaltiges Getreide. Bei verpackten Gewürzen und weiteren Zutaten die Kennzeichnung prüfen, wenn Gluten strikt vermieden werden muss. Eine fertige Currypaste ist für dieses Rezept nicht nötig.
- Warum ist meine Kokossauce zu flüssig?
Kokosmilch mit wenig Fett oder zusätzliches Wasser aus Tiefkühlgemüse können die Sauce verdünnen. Vor der Gemüsezugabe lässt sie sich offen etwas einkochen. Ist das Gemüse schon gar, kurz herausheben und erst nach dem Reduzieren zurückgeben.
- Kann ich das Curry am Vortag kochen?
Ja. Das Curry zügig in flachen Behältern abkühlen und gekühlt aufbewahren. Am nächsten Tag unter Rühren vollständig erhitzen. Reis möglichst frisch kochen und die Cashewkerne erst beim Servieren darüberstreuen.
- Kann ich das Gemüsecurry einfrieren?
Das rasch abgekühlte Curry lässt sich portionsweise einfrieren. Der Brokkoli wird nach dem Auftauen meist weicher. Im Kühlschrank auftauen und beim Erwärmen gründlich umrühren, damit sich die Sauce wieder verbindet.