Brokkoli-Spinat-Erbsen-Curry mit Kokosmilch

Erstellt von: Lena Müller Zuletzt aktualisiert am 17.10.2026 Abendessen-Gerichte

Schlagwörter: #brokkoli #spinat #erbsen #kokosmilch #vegan

Lena Müller, Köchin und Rezeptentwicklerin bei Epische Rezepte
Lena Müller

Lena Müller begeistert mit moderner deutscher Küche und Rezepten, die Tradition und Innovation verbinden.

Zuletzt aktualisiert am 17.10.2026

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Grünes Brokkoli-Spinat-Erbsen-Curry mit weißem Reis, Cashewkernen und roter Chili Merken
Grünes Brokkoli-Spinat-Erbsen-Curry mit weißem Reis, Cashewkernen und roter Chili

Dieses Brokkoli-Spinat-Erbsen-Curry mit Kokosmilch verbindet zarte Röschen mit einer cremigen grünen Sauce. Süßliche Erbsen treffen auf Ingwer und Kreuzkümmel. Geröstete Cashewkerne geben dem weichen Gemüse etwas Knuspriges.

Ein Teil des Spinats wird vor dem Kochen mit der Kokosmilch püriert. Die übrigen Blätter kommen später dazu und bleiben im Curry sichtbar. Während die Sauce köchelt, gart der weiße Basmatireis im zweiten Topf. So steht das vollständige Essen nach etwa 40 Minuten auf dem Tisch.

Grünes Gemüse und duftende Gewürze

Brokkoli mit festen Röschen und frischer Blattspinat bilden die Grundlage. Für eine sämige Sauce eignet sich ungesüßte Kokosmilch mit etwa 18 Prozent Fett.

Brokkoli, Spinat, Erbsen, Kokosmilch, Reis und Gewürze für das grüne Gemüsecurry
Brokkoli, Spinat, Erbsen, Kokosmilch, Reis und Gewürze für das grüne Gemüsecurry
  • Brokkoli. Röschen und geschälter Strunk geben dem Curry Biss.
  • Blattspinat. Ein pürierter Anteil färbt die Sauce grün und die restlichen Blätter ergänzen ihre Textur.
  • Tiefkühlerbsen. Sie bringen eine leichte Süße mit und lassen sich direkt aus dem Gefrierfach verarbeiten.
  • Kokosmilch. Sie verbindet Gemüse und Gewürze zu einer cremigen Sauce.
  • Zwiebel, Knoblauch und Ingwer. Sie bilden die würzige Grundlage.
  • Kreuzkümmel, gemahlener Koriander und Kurkuma. Sie geben dem Curry einen warmen Geschmack ohne fertige Würzpaste.
  • Getrocknete rote Chilischoten. Sie ziehen beim Garen mit und bringen je nach Sorte unterschiedlich viel Schärfe.
  • Cashewkerne. Geröstet setzen sie einen knackigen Akzent.
  • Limette und frischer Koriander. Sie sorgen beim Anrichten für Säure und Frische.
  • Weißer Basmatireis. Die lockeren Körner nehmen die grüne Sauce auf.

Vom Spinat zur grünen Currysauce

  1. Gemüse vorbereiten. Brokkoli, Spinat und Kräuter gründlich waschen. Den geschälten Brokkolistrunk klein würfeln und die Röschen auf etwa 3 cm Größe schneiden.
  2. Reis aufsetzen. Den Basmatireis nach Packungsangabe garen. Seine Garzeit läuft parallel zur Zubereitung des Currys.
  3. Kokossauce pürieren. 150 g Spinat mit Kokosmilch und 150 ml Wasser kalt glatt pürieren. Die übrigen 50 g Spinat zurücklegen.
  4. Cashewkerne rösten. Die Kerne ohne Fett bei mittlerer Hitze goldbraun rösten. Anschließend aus der Pfanne nehmen.
  5. Gewürzgrundlage dünsten. Zwiebel in Rapsöl weich dünsten. Knoblauch und Ingwer kurz mitgaren und die gemahlenen Gewürze samt Chilischoten nur etwa 30 Sekunden unterrühren.
  6. Sauce erhitzen. Die grüne Kokosmischung zugießen und unter Rühren zum sanften Köcheln bringen.
  7. Gemüse garen. Brokkoli und gefrorene Erbsen zugeben. Etwa 7-9 Minuten sanft köcheln und dabei die Erhitzungsangabe auf der Erbsenpackung beachten. Den restlichen Spinat während der letzten 3 Minuten unterheben.
  8. Abschmecken und anrichten. Das durchgegarte Curry mit Salz, Pfeffer und Limettensaft abschmecken. Mit Reis servieren und mit Cashewkernen sowie Koriander bestreuen.
Spinat-Kokossauce pürieren, Gewürze dünsten und Brokkoli mit Erbsen im Curry garen
Spinat-Kokossauce pürieren, Gewürze dünsten und Brokkoli mit Erbsen im Curry garen

Brokkoli-Spinat-Erbsen-Curry mit Kokosmilch richtig garen

Schneide die Brokkoliröschen möglichst gleich groß. Ein sehr großes Röschen bleibt innen fest, während kleine Stücke schon auseinanderfallen. Auch die Universität Illinois empfiehlt gleichmäßige Stücke für gleichmäßiges Garen. Den geschälten Strunk schneidest du deutlich kleiner als die Röschen. Würfel mit etwa 5 mm Kantenlänge passen hier gut.

Die Garzeit beginnt erst, wenn die Sauce nach Zugabe des kalten Gemüses wieder köchelt. Prüfe nach etwa 6 Minuten ein Röschen mit einem kleinen Messer. Es soll sich einstechen lassen und noch etwas Widerstand bieten. Die Erbsen müssen trotzdem vollständig nach Packungsangabe erhitzt werden. Falls sie länger brauchen, können die fertigen Brokkoliröschen kurz herausgenommen werden. Anschließend kommen sie zurück in die Sauce. Ein leicht aufgelegter Deckel hält genügend Feuchtigkeit im Topf. Rühre zwischendurch vorsichtig vom Boden her um.

Cremigkeit ohne zusätzliche Bindung

Die Sauce bekommt ihre Konsistenz aus Kokosmilch und fein püriertem Spinat. Dafür ist ein hoher Mixbecher mit Stabmixer praktisch. Die Zutaten werden kalt verarbeitet. So lässt sich die Mischung ohne heiße Spritzer pürieren. Arbeite gründlich, bis keine groben Blattstücke mehr sichtbar sind. Erst danach kommt die Sauce in den Topf.

Kokosmilch kann in der Verpackung einen festen und einen flüssigen Anteil haben. Beides gehört ins Rezept. Falls die Sauce beim Garen zu dick wird, reichen zunächst ein bis zwei Esslöffel Wasser zum Verdünnen. Eine dünne Sauce lässt du vor der Gemüsezugabe kurz offen köcheln. Langes Einkochen mit bereits weichem Brokkoli würde dessen Konsistenz verschlechtern. Der Grünton darf beim Erhitzen etwas gedeckter werden. Limettensaft kommt nach dem Garen dazu. Schmecke zunächst mit einem Esslöffel ab und stelle die übrigen Spalten auf den Tisch.

Schärfe und Zutaten passend austauschen

Ganze getrocknete Chilischoten lassen sich vor dem Servieren gut herausnehmen. Ihre Schärfe hängt stark von der Sorte ab. Für eine milde Variante eignen sich ausdrücklich mild deklarierte Schoten. Ohne Chili bleibt das Curry durch Ingwer und Gewürze aromatisch. Bei unbekannter Schärfe genügt zunächst eine Schote. Aufgeschnittene Schoten verteilen ihre Schärfe stärker in der Sauce.

Frischer Koriander lässt sich durch glatte Petersilie ersetzen. Wer keine Cashewkerne verwenden möchte, kann Kürbiskerne separat rösten und darüberstreuen. Die Sauce selbst enthält keine pürierten Nüsse. Bei Tiefkühlbrokkoli richtet sich die Garzeit nach der Packung. Er kann mehr Wasser abgeben, deshalb zunächst etwas weniger Wasser für die Kokossauce verwenden. Kokosdrink aus dem Getränkeregal ergibt eine deutlich dünnere Sauce als die hier vorgesehene Kokosmilch. Zum Servieren passt neben Basmatireis auch Jasminreis. Mit Vollkornreis verlängert sich je nach Sorte die gesamte Zubereitungszeit.

Curry und Reis getrennt aufbewahren

Verteile übrig gebliebenes Curry zügig auf flache Behälter und stelle es rasch kühl. Abgedeckt im Kühlschrank lagern und innerhalb von zwei Tagen verbrauchen. Das liegt innerhalb der BfR-Empfehlung von zwei bis drei Tagen für gegarte Reste. Beim Aufwärmen unter Rühren an allen Stellen mindestens 70 °C für zwei Minuten erreichen. Ein kleiner Schuss Wasser hilft gegen Ansetzen.

Für den Reis gilt eine kürzere Frist. Nach den Hinweisen der britischen Lebensmittelbehörde sollte er möglichst innerhalb einer Stunde abgekühlt und im Kühlschrank aufbewahrt werden. Innerhalb von 24 Stunden verbrauchen und höchstens einmal vollständig dampfend heiß aufwärmen. Lass ihn deshalb nicht im großen Kochtopf auskühlen. Getrennte Behälter machen das schnelle Abkühlen und spätere Erwärmen leichter. Kräuter und Cashewkerne bleiben ebenfalls separat, bis die erwärmten Portionen angerichtet werden.

Komplette Übersicht

Kalt pürierter Spinat bildet die Grundlage der grünen Kokossauce. Gleichmäßig geschnittener Brokkoli gart darin zusammen mit Erbsen. Limette, Kräuter und geröstete Cashewkerne ergänzen das Curry erst beim Anrichten mit weißem Reis.

Brokkoli-Spinat-Erbsen-Curry in grüner Kokossauce mit Reis, Koriander und Cashewkernen
Brokkoli-Spinat-Erbsen-Curry in grüner Kokossauce mit Reis, Koriander und Cashewkernen

Häufig gestellte Fragen zum Rezept

Kann ich das Curry ohne Mixer zubereiten?

Ja. Den gesamten Spinat fein hacken und während der letzten 3 Minuten unterheben. Die Sauce bleibt dadurch heller und enthält mehr sichtbare Blattstücke. Brokkoli und Erbsen werden wie beschrieben gegart.

Kann Tiefkühlspinat den frischen Spinat ersetzen?

Ungewürzter Tiefkühlblattspinat ist möglich. Er wird direkt in der Kokosmilch nach Packungsangabe vollständig erhitzt und vor der Brokkolizugabe bei Bedarf püriert. Bei dieser Variante ist etwas zusätzliche Kochzeit einzuplanen.

Wie bleibt das Curry vegan und glutenfrei?

Die aufgeführten Zutaten sind pflanzlich und enthalten kein glutenhaltiges Getreide. Bei verpackten Gewürzen und weiteren Zutaten die Kennzeichnung prüfen, wenn Gluten strikt vermieden werden muss. Eine fertige Currypaste ist für dieses Rezept nicht nötig.

Warum ist meine Kokossauce zu flüssig?

Kokosmilch mit wenig Fett oder zusätzliches Wasser aus Tiefkühlgemüse können die Sauce verdünnen. Vor der Gemüsezugabe lässt sie sich offen etwas einkochen. Ist das Gemüse schon gar, kurz herausheben und erst nach dem Reduzieren zurückgeben.

Kann ich das Curry am Vortag kochen?

Ja. Das Curry zügig in flachen Behältern abkühlen und gekühlt aufbewahren. Am nächsten Tag unter Rühren vollständig erhitzen. Reis möglichst frisch kochen und die Cashewkerne erst beim Servieren darüberstreuen.

Kann ich das Gemüsecurry einfrieren?

Das rasch abgekühlte Curry lässt sich portionsweise einfrieren. Der Brokkoli wird nach dem Auftauen meist weicher. Im Kühlschrank auftauen und beim Erwärmen gründlich umrühren, damit sich die Sauce wieder verbindet.

Verwendete Quellen

Dieser Inhalt wurde mit zuverlässigen und geprüften Informationen erstellt.
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Brokkoli-Spinat-Erbsen-Curry mit Kokosmilch

Zeit für die Vorbereitung:
15 Min.
Zeit für das Kochen:
25 Min.
Gesamtdauer:
40 Min.
Anzahl Portionen:
4
Grünes Brokkoli-Spinat-Erbsen-Curry mit weißem Reis, Cashewkernen und roter Chili

Grünes Gemüsecurry mit Brokkoli, Spinat und Erbsen in cremiger Kokossauce. Dazu gibt es weißen Basmatireis, geröstete Cashewkerne und Limette.

Die Zutaten, die du brauchst

  • Für die Reisbeilage

  • 250 g weißer Basmatireis
  • Wasser nach Packungsangabe zum Garen des Reises
  • 1/4 TL Salz für den Reis
  • Für das grüne Gemüsecurry

  • 500 g Brokkoli, vorbereitet gewogen, einschließlich geschältem Strunk
  • 200 g frischer Blattspinat, davon 150 g für die Sauce und 50 g zum Unterheben
  • 400 ml ungesüßte Kokosmilch mit etwa 18 Prozent Fett
  • 150 ml Wasser für die Sauce, bei Bedarf etwas zusätzlich
  • 30 g ungesalzene Cashewkerne
  • 1 EL Rapsöl (15 ml)
  • 1 mittelgroße Zwiebel (etwa 120 g), fein gewürfelt
  • 2 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • 20 g frischer Ingwer, geschält und fein gerieben
  • 1 TL gemahlener Kreuzkümmel
  • 1 TL gemahlener Koriander
  • 1/4 TL gemahlene Kurkuma
  • 2 kleine milde getrocknete rote Chilischoten
  • 200 g Tiefkühlerbsen
  • 1/2 TL Salz für das Curry, bei Bedarf etwas mehr
  • 1/4 TL frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • Zum Fertigstellen

  • 1 Limette, davon 1 EL Saft für die Sauce und der Rest in Spalten
  • 10 g frischer Koriander, gewaschen und grob gehackt

Schritt-für-Schritt-Anleitung

1.

1. Gemüse vorbereiten: Brokkoli, Spinat und Koriander gründlich unter fließendem Wasser waschen. Den Brokkolistrunk schälen und in etwa 5 mm große Würfel schneiden. Die Röschen auf ungefähr 3 cm Größe teilen. Zwiebel, Knoblauch und Ingwer wie angegeben vorbereiten.

2.

2. Basmatireis garen: Den Reis nach Packungsangabe mit Wasser und 1/4 TL Salz aufsetzen und garen. Währenddessen das Curry zubereiten. Den fertig gegarten Reis unmittelbar zum Curry servieren.

3.

3. Grüne Kokossauce pürieren: 150 g Spinat mit der gesamten Kokosmilch und 150 ml Wasser in einem hohen Mixbecher kalt glatt pürieren. Die übrigen 50 g Spinat grob schneiden und beiseitestellen.

4.

4. Cashewkerne rösten: Die Cashewkerne in einer großen tiefen Pfanne ohne Fett bei mittlerer Hitze etwa 3-4 Minuten rösten. Häufig wenden und herausnehmen, sobald sie goldbraune Stellen bekommen.

5.

5. Würzige Grundlage dünsten: Das Rapsöl in derselben Pfanne bei mittlerer Hitze erwärmen. Die Zwiebel etwa 5 Minuten weich dünsten. Knoblauch und Ingwer zugeben und 1 Minute mitgaren. Kreuzkümmel, gemahlenen Koriander, Kurkuma und die ganzen Chilischoten unterrühren und etwa 30 Sekunden mitrösten, ohne die Gewürze dunkel werden zu lassen.

6.

6. Kokossauce erhitzen: Die pürierte Spinat-Kokosmischung zugießen. Unter Rühren in etwa 2-3 Minuten zum sanften Köcheln bringen. Bei Bedarf die Hitze reduzieren, damit die Sauce nicht heftig spritzt.

7.

7. Brokkoli und Erbsen garen: Brokkoliröschen, Strunkwürfel und gefrorene Erbsen einrühren. Mit leicht aufgelegtem Deckel ab erneutem Köcheln etwa 7-9 Minuten garen. Zwischendurch vorsichtig umrühren. Die Erhitzungsangaben der Erbsenpackung einhalten. Während der letzten 3 Minuten den restlichen Spinat unterheben. Das Curry muss vollständig durcherhitzt sein und an allen Stellen mindestens 70 °C für 2 Minuten erreichen. Der Brokkoli soll zart sein und noch etwas Biss haben. Falls nötig, esslöffelweise Wasser ergänzen.

8.

8. Abschmecken und servieren: Die Pfanne vom Herd nehmen. 1/2 TL Salz, Pfeffer und 1 EL Limettensaft unterrühren und abschmecken. Die Chilischoten nach Wunsch herausnehmen. Das Curry mit dem weißen Reis in Schalen anrichten. Mit Cashewkernen und frischem Koriander bestreuen und die restlichen Limettenspalten dazugeben.

Weitere Tipps und Hinweise

  1. Ergibt 4 Portionen einschließlich Reisbeilage.
  2. Die Reisgarzeit läuft parallel zur Zubereitung des Currys.
  3. Die Nährwerte sind grobe Schätzwerte pro Portion einschließlich Reis und Cashewkernen. Je nach Kokosmilch können sie abweichen.
  4. Das Rezept ist eine eigenständige Rezeptentwicklung und wurde nicht als küchenerprobt ausgewiesen.

Nützliche Küchengeräte

  • Große tiefe Pfanne mit Deckel, etwa 28 cm Durchmesser
  • Kochtopf für den Reis
  • Stabmixer und hoher Mixbecher
  • Schneidebrett und Küchenmesser
  • Küchenthermometer

Informationen zu Allergenen

Bitte prüfe jede Zutat auf Allergene und wende dich bei Unsicherheiten an eine Fachperson.
  • Schalenfrüchte durch Cashewkerne

Nährwerte (pro Portion)

Die Angaben dienen nur zur Orientierung und stellen keine medizinische Beratung dar.
  • Kaloriengehalt: 630
  • Gesamtfett: 27 g
  • Kohlenhydrate gesamt: 76 g
  • Eiweißmenge: 16 g