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Rentier Lebkuchen: Süßer Weihnachtsklassiker mit Charme! Genau darum geht es hier. Aus einem schoko-nussigen Teig mit Nutella werden runde Lebkuchen, die nach dem Backen ihr Rentiergesicht bekommen.
Das Rezept bleibt überschaubar und macht vor allem beim Verzieren Freude. Rote Smarties werden zu Nasen, Zuckeraugen geben Ausdruck, und Salzbrezen liefern das typische Geweih.
Wichtig ist die Reihenfolge. Erst backen, vollständig abkühlen lassen, dann glasieren und sofort dekorieren, solange die Schokolade noch feucht ist.
Was in die Rentiere kommt
Die Zutatenliste ist weihnachtlich, aber nicht kompliziert. Lege vor allem die Dekoration vorher bereit, denn sie muss auf die noch feuchte Glasur.
- 4 Eier. Sie werden mit Zucker und Vanillezucker schaumig gerührt.
- 140 g Zucker. Er süßt den Teig und wird am Anfang mit den Eiern aufgeschlagen.
- 1 Tüte Vanillezucker. Er kommt direkt in die Eier-Zucker-Mischung.
- 240 g Mehl. Es bildet zusammen mit Nüssen, Mandeln und Kakao die trockene Basis.
- 4 TL Weinsteinbackpulver. Es wird mit den trockenen Zutaten in den Teig gerührt.
- 3 EL Nutella. Die Nuss-Nougat-Creme gibt dem Teig seinen schokoladigen Charakter.
- 150 g gemahlene Haselnüsse. Sie gehören zur Nussbasis des Lebkuchenteigs.
- 100 g gemahlene Mandeln. Sie ergänzen die Haselnüsse im Teig.
- 1 TL Zimt. Er bringt den klassischen Weihnachtsduft in die Masse.
- 3 TL Lebkuchengewürz. Es macht den Geschmack eindeutig adventlich.
- 1 EL Kakao. Er verstärkt die dunkle Farbe und die Schokonote.
- 20 Oblaten (7cm). Sie tragen die Teigportionen beim Backen.
- 1 Packung Schokoladenglasur. Sie überzieht die abgekühlten Lebkuchen vor dem Dekorieren.
- 20 rote Smarties. Sie werden als rote Rentiernasen verwendet.
- 40 Zuckeraugen. Je zwei Augen kommen auf jeden Lebkuchen.
- Salzbrezen für das Geweih. Kleine Brezelstücke bilden das Rentiergeweih.
So entstehen die Rentiere
- Teig Vorbereiten. Eier, Zucker und Vanillezucker 2-3 Minuten schaumig rühren. Mehl, Backpulver, Nutella, Nüsse, Mandeln, Zimt, Lebkuchengewürz und Kakao zugeben und zu klebrigem Teig verarbeiten.
- Formen. Oblaten auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen. Mit Lebkuchenmühle Lebkuchen formen und auf Oblaten setzen.
- Backen. Bei 160°C Ober-/Unterhitze ca. 14 Minuten backen. Vollständig abkühlen lassen.
- Deko Vorbereiten. Smarties sortieren, Brezeln klein brechen und Zuckeraugen als Paare bereitlegen.
- Verzieren. Schokoladenglasur im Wasserbad schmelzen. Lebkuchen eintauchen oder bestreichen. Sofort mit Smarties als Nase, Zuckeraugen und Brezelstücken als Geweih dekorieren.
Der klebrige Teig
Dieser Teig soll klebrig sein. Das ist kein Fehler, sondern Teil der angegebenen Zubereitung. Rühre erst Eier, Zucker und Vanillezucker schaumig, dann kommen Mehl, Weinsteinbackpulver, Nutella, Haselnüsse, Mandeln, Zimt, Lebkuchengewürz und Kakao dazu. Danach wird nicht lange herumprobiert. Die Masse ist bereit zum Formen, sobald sie gleichmäßig vermengt ist.
Formen ohne Stress
Mit einer Lebkuchenmühle werden die Portionen besonders gleichmäßig. Ohne Mühle geht es trotzdem, denn die Rezeptinformation erlaubt das Formen von Hand. Wichtig ist nur, dass die Oblaten vorher auf dem mit Backpapier belegten Blech liegen. So landet jede Portion direkt dort, wo sie gebacken wird. Setze die Masse ruhig nacheinander auf die Oblaten, statt alle Schritte gleichzeitig zu machen.
Glasur braucht Timing
Nach dem Backen müssen die Lebkuchen vollständig abkühlen. Erst dann wird die Schokoladenglasur im Wasserbad geschmolzen. Beim Verzieren zählt die feuchte Oberfläche. Sobald ein Lebkuchen eingetaucht oder bestrichen ist, kommen rote Smarties, Zuckeraugen und Brezelstücke sofort darauf. Wartest du zu lange, sitzt die Dekoration nicht mehr so leicht in der Glasur.
Erlaubte kleine Varianten
Die Rezeptinformationen lassen drei praktische Varianten zu. Die Lebkuchen können ohne Oblaten direkt auf Backpapier gebacken werden. Der Teig kann von Hand geformt werden, wenn keine Lebkuchenmühle da ist. Außerdem sind verschiedene Schokoladensorten für die Glasur möglich. Mehr braucht es nicht, denn die Rentieridee lebt von der klaren Kombination aus Schokoglasur, roter Nase, Zuckeraugen und Brezelgeweih.
Kinderleicht, aber geordnet
Das Dekorieren wirkt verspielt, funktioniert aber am besten mit Reihenfolge. Erst alle gebackenen Lebkuchen abkühlen lassen. Dann die Deko bereitstellen. Danach immer nur so viele Lebkuchen glasieren, wie du direkt verzieren kannst. So bleiben die Rentiergesichter sauber und die Brezelstücke landen dort, wo sie als Geweih gedacht sind.
Häufig gestellte Fragen zum Rezept
- Brauche ich unbedingt eine Lebkuchenmühle?
Nein. Der Teig kann auch von Hand geformt werden, wenn keine Lebkuchenmühle vorhanden ist. Arbeite in kleinen Portionen und setze die Masse direkt auf die Oblaten.
- Kann ich die Rentier Lebkuchen ohne Oblaten backen?
Ja. Die Rezeptinformation erlaubt, die Lebkuchen auch ohne Oblaten direkt auf Backpapier zu backen. Die restliche Reihenfolge bleibt gleich.
- Darf man den rohen Teig probieren?
Nein. Die FDA weist darauf hin, dass rohes Mehl und roher Teig nicht gegessen werden sollten. Bei diesem Rezept sind außerdem Eier im Teig, daher gehört der Teig erst gebacken.
- Welche Schokoladenglasur kann ich nehmen?
Verschiedene Schokoladensorten für die Glasur sind möglich. Wichtig ist nur, dass die Deko sofort auf die noch feuchte Glasur kommt, damit Smarties, Zuckeraugen und Brezelstücke halten.
- Warum müssen die Lebkuchen vollständig abkühlen?
Die vollständige Abkühlung steht im Rezept, bevor die Glasur aufgetragen wird. Warme Lebkuchen können die Glasur schneller verlaufen lassen und die Deko sitzt dann weniger kontrolliert.
- Wie bleibt die Dekoration sauber in der Reihenfolge?
Sortiere Smarties, Brezelstücke und Zuckeraugen zuerst als Paare und kleine Häufchen. Danach kannst du jeden glasierten Lebkuchen sofort dekorieren, ohne zwischendurch suchen zu müssen.