
Der Traum von jedem Low-Carb-Fan: Diese cremigen Quark-Muffins verbinden gesundes mit leckerem Naschen. Ohne Mehl und mit natürlicher Süße überzeugen sie durch ihre saftige Konsistenz und den angenehm frischen Zitrusgeschmack.
Als ich diese Muffins zum ersten Mal gebacken habe, war ich überrascht, wie cremig sie ohne Mehl und Butter werden können. Die frische Zitrusnote macht sie zu einem perfekten Begleiter für den morgendlichen Kaffee oder als Energieschub am Nachmittag.
Hauptzutaten
- Magerquark: Bildet die eiweißreiche Basis der Muffins und sorgt für die cremige Textur bei gleichzeitig niedrigem Fettgehalt
- Vanillepuddingpulver: Gibt den Muffins Struktur und bindet die Masse ohne Mehl, während es gleichzeitig für ein feines Vanillearoma sorgt
- Birkenzucker: Eine natürliche Alternative zu raffiniertem Zucker mit weniger Kalorien und einem niedrigeren glykämischen Index
- Zitrone: Verleiht den Muffins eine erfrischende Note und hebt den cremigen Geschmack durch die leichte Säure hervor

Zubereitung detailliert
- Ofen Vorbereiten:
- Den Backofen auf 175 Grad Umluft vorheizen. Dadurch erreichen die Muffins eine optimale Backtemperatur von Anfang an und gehen gleichmäßig auf. Ein Muffinblech mit 12 Vertiefungen entweder mit etwas Butter oder Kokosöl einfetten oder mit Papier- oder Silikonförmchen auslegen. Silikonförmchen haben den Vorteil, dass die Muffins sich leichter lösen lassen.
- Teig Anrühren:
- Den Magerquark in eine große Rührschüssel geben. Er sollte Zimmertemperatur haben, damit er sich besser verarbeiten lässt. Die Milch, ebenfalls möglichst nicht zu kalt, hinzufügen. Die Eier einzeln einrühren, bis eine glatte Masse entsteht. Die Bio-Zitrone gründlich waschen und abtrocknen. Mit einer feinen Reibe die Schale abreiben, dabei nur den gelben Teil verwenden, da das Weiße bitter schmecken kann. Die Zitrone halbieren und den Saft einer Hälfte auspressen. Zitronenabrieb und -saft zur Quarkmasse geben. Das Vanillepuddingpulver und den Birkenzucker hinzufügen. Mit einem Schneebesen oder einem Handrührgerät auf niedriger Stufe alles zu einem glatten Teig verrühren. Der Teig wird relativ flüssig sein, das ist normal und sorgt für die spätere Cremigkeit.
- Muffins Backen:
- Den fertigen Teig gleichmäßig in die vorbereiteten Muffinförmchen füllen. Dabei die Förmchen nur zu etwa ¾ füllen, da der Teig beim Backen noch aufgeht. Die Muffins im vorgeheizten Backofen auf mittlerer Schiene etwa 30 Minuten backen. Die Backzeit kann je nach Ofen variieren. Die Muffins sind fertig, wenn sie leicht goldbraun sind und sich beim leichten Drücken wieder zurückbilden. Ein Stäbchen, das in die Mitte gestochen wird, sollte leicht feucht, aber nicht mehr mit flüssigem Teig sein.
- Auskühlen Lassen:
- Die fertigen Muffins aus dem Ofen nehmen und etwa 10 Minuten in der Form abkühlen lassen. Dadurch festigen sie sich und lassen sich leichter aus der Form lösen. Anschließend vorsichtig aus den Förmchen nehmen und auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen. Die Muffins ziehen sich beim Abkühlen etwas zusammen, das ist normal bei dieser Art von Gebäck.
Ich habe festgestellt, dass diese Muffins besonders gut ankommen, wenn ich sie mit frischen Beeren serviere. Die Kombination aus der cremigen Textur und der fruchtigen Frische ist einfach unschlagbar. Auch für Kinder sind sie eine tolle Alternative zu herkömmlichen, zuckerreichen Muffins.
Gesundes Vergnügen
Diese Low-Carb-Muffins sind weit mehr als nur ein kalorienarmer Ersatz für herkömmliche Backwaren. Der hohe Proteingehalt durch den Magerquark macht sie zu einer sättigenden Mahlzeit, die den Blutzuckerspiegel stabil hält. Im Gegensatz zu normalen Muffins, die oft einen Energieschub mit anschließendem Leistungsabfall verursachen, liefern diese eine konstante Energieversorgung. Sie eignen sich dadurch besonders gut für Menschen, die auf ihre Kohlenhydratzufuhr achten müssen oder wollen, sei es aus gesundheitlichen Gründen oder im Rahmen einer bewussten Ernährung.
Serviermöglichkeiten
Diese cremigen Muffins lassen sich vielseitig servieren:
- Als schnelles Frühstück mit etwas frischem Obst
- Als Snack für zwischendurch im Büro oder nach dem Sport
- Als leichtes Dessert mit einem Klecks Naturjoghurt
- Als Begleiter zu einer Tasse ungesüßtem Tee am Nachmittag
Kreative Variationen
Mit kleinen Anpassungen kannst du das Grundrezept vielseitig abwandeln:
- Für eine fruchtige Version eine Handvoll frische oder gefrorene Beeren unter den Teig heben
- Für Schokoladenliebhaber 2 EL Kakao und etwas Stevia hinzufügen
- Für eine herbstliche Note 1 TL Zimt und etwas geriebenen Apfel einarbeiten
- Für zusätzliche Textur gehackte Nüsse oder Mandeln untermischen

Aufbewahrungstipps
Die fertigen Muffins halten sich im Kühlschrank etwa 3-4 Tage. Am besten bewahrst du sie in einer luftdichten Dose auf, damit sie nicht austrocknen oder Gerüche aus dem Kühlschrank annehmen. Sie können auch eingefroren werden und halten sich dann bis zu 3 Monate. Zum Auftauen einfach über Nacht in den Kühlschrank stellen oder bei Raumtemperatur etwa 1-2 Stunden auftauen lassen.
Nach vielen Versuchen mit diesem Rezept kann ich sagen, dass die Balance zwischen Cremigkeit und Festigkeit der Schlüssel zum Erfolg ist. Die Muffins sollten fest genug sein, um sie in der Hand zu halten, aber innen noch schön cremig. Der Zitronenabrieb macht wirklich einen Unterschied im Geschmack und sollte nicht weggelassen werden. Diese Low-Carb-Muffins sind ein Beweis dafür, dass gesunde Ernährung und Genuss Hand in Hand gehen können!
Häufig gestellte Fragen
- → Kann ich statt Birkenzucker auch einen anderen Süßstoff verwenden?
- Ja, du kannst Birkenzucker durch Erythrit, Stevia oder einen anderen Low Carb Süßstoff ersetzen. Die Menge solltest du je nach Süßkraft anpassen. Bei Stevia zum Beispiel brauchst du deutlich weniger.
- → Warum fallen meine Muffins nach dem Backen zusammen?
- Low Carb Muffins ohne Mehl fallen nach dem Backen oft etwas zusammen, da ihnen die Stabilität von Gluten fehlt. Lass sie vollständig im Ofen abkühlen, bevor du die Tür öffnest, das kann helfen.
- → Kann ich Geschmacksvariationen machen?
- Unbedingt! Du kannst Zitrone durch Orangenabrieb ersetzen, Kakaopulver für Schoko-Muffins hinzufügen oder Beeren einrühren. Achte bei Zugabe von Kakaopulver darauf, etwas mehr Flüssigkeit zu verwenden.
- → Sind die Muffins wirklich Low Carb?
- Ja, mit nur 5g Kohlenhydraten pro Muffin sind sie deutlich kohlenhydratärmer als herkömmliche Muffins, die etwa 30-40g Kohlenhydrate enthalten können. Der hohe Proteinanteil macht sie außerdem sättigender.
- → Wie lange halten sich die Muffins?
- Aufgrund des hohen Quarkgehalts solltest du die Muffins im Kühlschrank aufbewahren, wo sie sich etwa 3-4 Tage halten. Du kannst sie auch einfrieren und bei Bedarf auftauen.
- → Muss ich unbedingt Silikonförmchen verwenden?
- Silikonförmchen sind ideal, weil sich die Muffins leicht lösen. Alternativ kannst du Papierförmchen verwenden, die du vorher leicht mit Öl einpinselst, oder ein gut eingefettetes Muffinblech.