
Der Pizzakuchen vereint die beliebten Geschmacksrichtungen einer klassischen Pizza mit der praktischen Form eines Kuchens. Diese herzhafte Kreation ist schnell zubereitet, vielseitig anpassbar und eignet sich hervorragend für gesellige Anlässe oder als unkomplizierter Snack für zwischendurch.
Als ich diesen Pizzakuchen zum ersten Mal für eine Familienfeier zubereitet habe, war er sofort der Star des Buffets. Die Kombination aus würziger Salami, saftigem Schinken und aromatischem Käse in einem lockeren Teig begeisterte alle Gäste – vom Kleinkind bis zur Großmutter.
Geschmacksträger
- Salami und Schinken: Sorgen für die herzhafte, würzige Komponente und den typischen Pizza-Charakter
- Champignons: Geben eine angenehme Textur und einen erdigen Geschmack
- Käsemischung: Die Kombination aus Gouda und Parmesan sorgt für eine perfekte Balance zwischen Cremigkeit und würziger Tiefe
- Italienische Kräuter: Verleihen dem Kuchen das charakteristische Pizza-Aroma

Zubereitung detailliert
- Backofen und Form vorbereiten:
- Den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze oder 160°C Umluft vorheizen, damit er die optimale Temperatur hat, wenn der Teig fertig ist. Den Boden einer 26 cm Springform mit Backpapier auslegen – am besten das Papier zuschneiden, damit es genau in die Form passt. Den Rand der Springform gut mit Butter einfetten, damit sich der fertige Kuchen später leicht lösen lässt. Besonders wichtig ist es, auch die Verbindungsstelle zwischen Boden und Rand einzufetten.
- Zutaten perfekt vorbereiten:
- Die Salami und den Kochschinken in gleichmäßige, kleine Würfel von etwa 0,5 cm Kantenlänge schneiden. Zu große Stücke würden später im Kuchen einsinken. Die Champignons gründlich mit einer weichen Bürste oder einem Papiertuch von Erdresten befreien – nicht waschen, da sie sonst zu viel Flüssigkeit aufnehmen. Die gereinigten Pilze in feine Würfel schneiden, ähnlich groß wie die Fleischwürfel. Den Gouda und den Parmesan frisch reiben – fertiger geriebener Käse enthält oft Trennmittel, die das Schmelzverhalten beeinträchtigen können.
- Teig zubereiten:
- In einer großen Rührschüssel die Milch, Eier, Mehl, italienische Kräuter, Salz und Pfeffer mit einem Handmixer oder einer Küchenmaschine zu einem glatten, klumpenfreien Teig verrühren. Dabei etwa 2-3 Minuten auf mittlerer Stufe mixen, bis der Teig eine gleichmäßige, leicht flüssige Konsistenz hat. Den geriebenen Gouda, Parmesan und die vorbereiteten Würfel aus Salami, Schinken und Champignons mit einem Kochlöffel oder Teigschaber vorsichtig unterheben. Nicht zu lange rühren, nur so viel, dass alle Zutaten gleichmäßig verteilt sind.
- Backen:
- Die fertige Masse gleichmäßig in die vorbereitete Springform gießen und mit einem Spatel oder der Rückseite eines Löffels glatt streichen. Die Form auf mittlerer Schiene in den vorgeheizten Backofen stellen und 35-40 Minuten backen, bis die Oberfläche goldgelb ist und sich fest anfühlt. Um sicherzugehen, dass der Kuchen durchgebacken ist, kann nach etwa 35 Minuten die Stäbchenprobe durchgeführt werden: Ein Holzspieß oder Zahnstocher sollte sauber bleiben, wenn er in die Mitte des Kuchens gestochen wird.
- Servieren:
- Den fertigen Pizzakuchen aus dem Ofen nehmen und etwa 5 Minuten in der Form auf einem Kuchengitter ausdampfen lassen. Mit einem scharfen Messer oder einem Spatel vorsichtig am Rand der Form entlangfahren, um sicherzustellen, dass der Kuchen sich gut löst. Den Springformrand vorsichtig öffnen und entfernen. Den Pizzakuchen auf dem Springformboden belassen oder auf eine Servierplatte gleiten lassen. In Stücke schneiden und warm oder kalt servieren.
Ich habe festgestellt, dass der Pizzakuchen besonders gut ankommt, wenn ich ihn kurz vor dem Servieren nochmals für etwa 10 Minuten bei 150°C in den Ofen stelle, sodass er leicht warm und der Käse wieder etwas weich ist. Als Beilage passt ein frischer, grüner Salat hervorragend, um das herzhafte Geschmackserlebnis zu ergänzen.
Freiheit der Kombination
Dieser Pizzakuchen ist ein wahres Chamäleon unter den herzhaften Backwerken. Die Grundrezeptur bietet unzählige Möglichkeiten für kreative Variationen, je nach persönlichem Geschmack oder vorhandenen Zutaten. Von klassischen Pizza-Kombinationen wie Thunfisch und Zwiebeln bis hin zu vegetarischen Versionen mit Zucchini, Paprika und Feta – der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Diese Vielseitigkeit macht den Kuchen auch perfekt für Familien mit unterschiedlichen Vorlieben, da er sich leicht in verschiedenen Varianten zubereiten lässt.
Perfekte Anlässe
Der Pizzakuchen eignet sich für diverse Gelegenheiten:
- Als Highlight auf Kindergeburtstagen, da er gut vorzubereiten ist
- Als praktischer Snack für Picknicks oder Ausflüge, da er nicht kleckert
- Als unkompliziertes Abendessen an hektischen Tagen
- Als Beitrag zu Potluck-Partys, da er auch lauwarm noch köstlich schmeckt
Kreative Varianten
Mit kleinen Änderungen kannst du das Grundrezept vielfältig abwandeln:
- Mediterrane Variante mit getrockneten Tomaten, Oliven und Feta
- Vegetarische Option mit Zucchini, Paprika und Mais
- Rustikale Version mit Speck, Zwiebeln und Bergkäse
- Für Kinder mit Kochschinken und milder Gouda-Mozzarella-Mischung

Haltbarkeit und Aufbewahrung
Der Pizzakuchen hält sich, gut verpackt im Kühlschrank, etwa 2-3 Tage. Zum Aufwärmen einzelne Stücke für etwa 10 Minuten bei 150°C in den Backofen geben oder kurz in der Mikrowelle erwärmen. Der Kuchen eignet sich auch hervorragend zum Einfrieren. Dafür die Stücke einzeln in Frischhaltefolie und dann in einem Gefrierbeutel verpacken. Im Gefrierschrank halten sie sich bis zu 3 Monate. Zum Auftauen die Stücke über Nacht im Kühlschrank lagern und vor dem Verzehr kurz im Backofen aufwärmen.
Nach vielen Variationen dieses Rezepts kann ich sagen, dass der Pizzakuchen ein echter Allrounder ist, der mit seiner Einfachheit und Vielseitigkeit überzeugt. Er ist ein perfektes Beispiel dafür, dass herzhaftes Backen nicht kompliziert sein muss und trotzdem beeindruckende Ergebnisse liefern kann. Probiere das Grundrezept aus und lass deiner Kreativität dann freien Lauf – du wirst überrascht sein, wie viele köstliche Varianten möglich sind!
Häufig gestellte Fragen
- → Kann ich auch andere Zutaten verwenden?
- Natürlich! Du kannst die Salami durch Chorizo, den Schinken durch Speck oder die Champignons durch Paprika, Zucchini oder Oliven ersetzen. Hauptsache, die Zutaten sind in kleine Würfel geschnitten.
- → Kann ich den Pizzakuchen vorbacken?
- Ja, du kannst ihn problemlos am Vortag backen. Im Kühlschrank aufbewahrt hält er sich 2-3 Tage und schmeckt auch kalt sehr lecker.
- → Warum klebt mein Kuchen an der Form?
- Durch den Käse kann der Kuchen am Rand festkleben. Fette den Rand daher großzügig ein und löse den Kuchen vor dem Öffnen der Springform vorsichtig mit einem Messer.
- → Ist der Pizzakuchen für Kinder geeignet?
- Absolut! Kinder lieben diesen Kuchen. Du kannst ihn für Kindergeburtstage auch in Muffinformen backen - dann reduziert sich die Backzeit auf etwa 20-25 Minuten.
- → Kann ich den Pizzakuchen einfrieren?
- Ja, du kannst ihn portionsweise einfrieren. Zum Auftauen einfach über Nacht in den Kühlschrank stellen und dann bei Bedarf kurz im Backofen oder in der Mikrowelle aufwärmen.
- → Welcher Käse eignet sich am besten?
- Gouda und Parmesan ergeben eine gute Mischung, aber du kannst auch Mozzarella, Cheddar oder einen Pizzakäsemix verwenden. Hauptsache, der Käse schmilzt gut.