Merken
Dieses einfache Cranberry-Apfelkuchen-Rezept ist perfekt für die Feiertage und verbindet frische Cranberries, säuerliche Granny Smith Äpfel und eine lebendige Orangennote zu einem wunderbar saftigen und aromatischen Dessert. Die Kombination wird durch eine süße Vanille-Orangen-Glasur abgerundet, die dem Kuchen den letzten Schliff verleiht und alle Geschmackskomponenten harmonisch miteinander verbindet.
Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass der Duft beim Backen wunderbar in die ganze Küche zieht und die Kombination aus süß und herb wirklich gut ankommt – vor allem wenn der Kuchen noch leicht warm mit der Glasur serviert wird.
Zutaten
- Frische Cranberries: etwa 340 Gramm – wichtig ist, dass sie frisch sind, damit der Kuchen nicht zu sauer wird – gefrorene können notfalls verwendet werden, am besten vor der Verarbeitung auftauen lassen
- Eine Granny Smith Apfel: geschält, entkernt und gewürfelt – dieser Apfel sorgt mit seiner Säure für den nötigen Biss, beim Kauf auf feste und glänzende Äpfel achten
- Brauner Zucker: ½ Tasse – sorgt für eine tiefere Karamellnote, hier empfehle ich einen feuchten und aromatischen Rohrzucker
- Geriebene Orangenschale: von einer großen Orange – hier lohnt sich die Bio-Variante, da die Schale mitverwendet wird
- Frisch gepresster Orangensaft: etwa 60 ml – für ein intensives Fruchtaroma
- Gemahlener Zimt: 1 Teelöffel – klassisches Gewürz für Wärme und Tiefe
- Zwei extra große Eier: bei Zimmertemperatur – sorgen für die luftige Struktur
- Eine Tasse Zucker: klassischer Haushaltszucker, fein
- Eine halbe Tasse ungesalzene Butter: geschmolzen und leicht abgekühlt – für die feuchte Textur
- Ein Teelöffel reiner Vanilleextrakt: besonders wichtig für die feine Geschmacksnote
- Eine Vierteltasse saure Sahne oder griechischer Joghurt: gibt zusätzlich Feuchtigkeit und leichte Säure
- Eine Tasse Weizenmehl (Typ 405): am besten frisch von der Mühle oder aus guter Qualität
- Eine Prise Salz: etwa ¼ Teelöffel
- Puderzucker: für die Glasur – wichtig für die feine Süße
- Ein Esslöffel Orangensaft: für die Glasur
- Milch: nach Bedarf, um die richtige Konsistenz der Glasur zu erreichen
- Optional: Extra Orangenschale zum Bestreuen
Anleitung
- Vorbereitung:
- Ofen auf 165 Grad Celsius vorheizen. Eine 23 cm Springform oder Backform mit Antihaft-Spray gut einfetten und bereitstellen.
- Fruchtmischung zubereiten:
- Cranberries, gewürfelte Äpfel, braunen Zucker, Orangenschale, Orangensaft und Zimt in einer großen Schüssel miteinander vermengen und beiseitestellen. Dies sorgt dafür, dass die Früchte gleichmäßig im Teig verteilt sind.
- Eier schlagen:
- Mit einem Handmixer die Eier circa zwei Minuten lang schaumig schlagen, bis sie hell und leicht schaumig sind.
- Teig herstellen:
- Zucker, die geschmolzene Butter, Vanilleextrakt und saure Sahne oder Joghurt hinzufügen und bei niedriger Geschwindigkeit alles gut miteinander verrühren, bis eine homogene Masse entsteht.
- Mehl und Salz unterheben:
- Das Mehl und das Salz in die Mischung geben und vorsichtig einarbeiten, genau so lange bis alles gerade eben verbunden ist. Nicht zu viel rühren, damit der Kuchen locker bleibt.
- Früchtemischung einklopfen:
- Die vorbereitete Cranberry-Apfel-Mischung sanft unter den Teig heben, um eine gleichmäßige Verteilung zu gewährleisten.
- Backen:
- Den Teig in die Backform füllen, optional noch einen Esslöffel Zucker darüber streuen für eine leichte Kruste, dann 50 bis 60 Minuten backen, bis der Kuchen goldbraun ist. Mit einem Zahnstocher testen, ob der Kuchen durch ist – der Stäbchenprobe sollte sauber herauskommen.
- Abkühlen lassen und Glasur zubereiten:
- Nach dem Backen den Kuchen 15 Minuten abkühlen lassen. Für die Glasur Puderzucker mit Orangensaft glatt rühren, gegebenenfalls etwas Milch hinzufügen, bis die Glasur flüssig genug zum Übergießen ist. Über den Kuchen träufeln und wer möchte mit etwas extra Orangenschale bestreuen.
Ich liebe die knackige Textur der frischen Früchte im Kontrast zu dem weichen, feuchten Teig. Besonders beim ersten Bissen fühlt man die wundervolle Balance zwischen süß und herb – ein echtes Highlight in der kälteren Jahreszeit.
Lagerungstipps
Den Kuchen nach dem Abkühlen am besten luftdicht abgedeckt bei Raumtemperatur lagern. So bleibt er bis zu zwei Tage frisch und saftig. Alternativ kann er im Kühlschrank aufbewahrt werden, wo er bis zu fünf Tage hält – zuvor unbedingt mit Frischhaltefolie oder in einer Dose verschließen, damit er keine Fremdgerüche annimmt.
Zutatenersatz
Sollten Sie keinen frischen Apfel zur Hand haben, eignet sich auch ein festes Apfelmus ohne Zucker als Ersatz, das aber weniger Biss bietet. Anstelle von saurer Sahne kann griechischer Joghurt verwendet werden, der dem Kuchen ein ähnliches Maß an Feuchtigkeit und leichte Säure verleiht. Für eine vegane Variante können Eier durch Leinsamen- oder Chia-Eier ersetzt werden, und die Butter durch pflanzliche Margarine. Das Geschmackserlebnis verändert sich dadurch natürlich etwas.
Serviervorschläge
Dieser Kuchen schmeckt besonders gut lauwarm mit einem Klecks Schlagsahne oder Vanilleeis. Auch ein wenig frisch geschlagene Creme Fraiche passt hervorragend dazu und hebt die Fruchtnoten noch stärker hervor. Das Glänzen der Glasur macht den Kuchen auch optisch zum festlichen Highlight auf der Kaffeetafel.
Dieser Cranberry-Apfelkuchen gelingt wunderbar und bringt Ihre Feiertags-Backkunst sicher auf ein neues Niveau. Besonders gelungen ist er, wenn Sie ihn einen Tag vorher zubereiten und die Aromen richtig durchziehen lassen. So schmeckt er noch intensiver und wird zum echten Lieblingsdessert für Familie und Freunde.
Häufig gestellte Fragen zum Rezept
- → Kann man den Apfelkuchen auch ohne Cranberrys zubereiten?
Ja, die Cranberrys können durch andere Beeren oder Trockenfrüchte ersetzt werden, jedoch verändert sich der Geschmack dadurch etwas.
- → Welcher Apfel eignet sich am besten dafür?
Granny Smith Äpfel sind ideal, da sie säuerlich sind und dem Kuchen eine frische Note geben.
- → Wie lange ist der Kuchen haltbar?
Im abgedeckten Zustand bei Zimmertemperatur hält sich der Kuchen etwa 2 Tage, im Kühlschrank bis zu 5 Tage.
- → Kann man den Kuchen auch einfrieren?
Ja, ungeglast lässt sich der Kuchen bis zu 2 Monate einfrieren. Vor dem Servieren auftauen und Glasur hinzufügen.
- → Wie bekommt man die Glasur schön cremig?
Die Glasur wird durch sorgfältiges Vermischen von Puderzucker und Orangensaft zubereitet, bei Bedarf etwas Milch für die perfekte Konsistenz zugeben.