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Reissalat mit Äpfeln, Schinken, Ei und Gewürzgurken ist ein kalter Salat, der nach Picknick, Familienbuffet und schnellem Abendessen zugleich schmeckt. Er ist cremig, aber nicht schwer. Die Apfelstücke geben Frische, die Gurken bringen Säure, und der Reis macht ihn sättigend.
Wichtig ist hier kein komplizierter Trick. Der Reis muss locker bleiben und vollständig abkühlen, bevor das Dressing dazukommt. Dann wird aus einfachen Zutaten eine Schüssel, die gut vorbereitet werden kann und trotzdem frisch wirkt.
Das gehört in den Reissalat
Greife zu körnigem Langkornreis und festen, säuerlichen Äpfeln. Die Würfel sollen ähnlich groß sein, damit jeder Löffel Reis, Frische, Ei und etwas salzige Würze abbekommt.
- Langkornreis. Er bleibt nach dem Kochen locker und nimmt das cremige Dressing gut auf.
- Äpfel. Sie bringen knackige Frische und eine leichte Süße in den herzhaften Salat.
- Gekochter Schinken. Er gibt Würze und macht den Salat sättigender.
- Hart gekochte Eier. Sie machen die Mischung runder und geben dem Dressing etwas Bindung.
- Gewürzgurken. Ihre Säure hält den Salat frisch und balanciert die Cremigkeit.
- Salatcreme und Joghurt. Zusammen ergeben sie ein mildes Dressing, das nicht zu schwer wirkt.
- Gurkenwasser und Senf. Beides hebt die Würze, ohne den Salat scharf zu machen.
- Petersilie. Sie kommt kurz vor dem Servieren dazu und bringt einen grünen, frischen Abschluss.
Reissalat locker mischen
- Reis körnig kochen. Gare den Reis in Salzwasser, bis er weich ist, aber noch einzelne Körner zeigt. Gieße ihn ab, spüle ihn kurz kalt und lasse ihn sehr gut abtropfen.
- Eier hart kochen. Koche die Eier etwa 10 Minuten, schrecke sie kalt ab und schäle sie. Schneide sie erst, wenn sie abgekühlt sind.
- Würfel schneiden. Schneide Schinken, Gewürzgurken und Äpfel klein. Beträufle die Apfelwürfel mit etwas Zitronensaft, damit sie frisch aussehen.
- Dressing rühren. Verrühre Salatcreme, Joghurt, Gurkenwasser, Senf, Salz und Pfeffer glatt. Das Dressing soll cremig sein, aber vom Löffel laufen.
- Alles vorsichtig mischen. Hebe Reis, Schinken, Gurken, Apfel und Ei mit dem Dressing zusammen. Arbeite langsam, damit der Reis nicht zerdrückt.
- Kalt ziehen lassen. Decke die Schüssel ab und stelle den Salat 30-60 Minuten kalt. Vor dem Servieren mit Petersilie bestreuen und noch einmal abschmecken.
Der Reis soll körnig bleiben
Für diesen Salat ist der Reis wichtiger, als man zuerst denkt. Zu weich gekochter Reis nimmt das Dressing gierig auf und wird kompakt. Langkornreis oder Parboiled-Reis sind dankbar, weil die Körner nach dem Abkühlen getrennt bleiben. Koche ihn in reichlich Salzwasser und probiere gegen Ende lieber einmal mehr. Er soll gar sein, aber nicht zerfallen.
Nach dem Abgießen hilft kurzes kaltes Abspülen. Das stoppt das Nachgaren und entfernt Stärke an der Oberfläche. Danach braucht der Reis Zeit im Sieb. Nasser Reis verdünnt das Dressing und macht den Salat flach. Für sichere Vorbereitung gilt bei gekochten Zutaten wie Reis und Ei, sie zügig zu kühlen und nicht lange bei Raumtemperatur stehen zu lassen. FoodSafety.gov nennt gekochten Reis, Eier und geschnittenes Obst ausdrücklich bei verderblichen Speisen, die nach längerer Standzeit entsorgt werden sollen, siehe die Hinweise zu kalten Speisen und Resten.
Apfel und Gurke austarieren
Der Reiz dieses Reissalats liegt im Wechsel aus cremig, salzig und süß-säuerlich. Nimm deshalb keine mehligen Äpfel. Sie werden im Dressing schnell weich und geben zu viel Saft ab. Feste Sorten mit etwas Säure schmecken klarer und bleiben auch nach dem Kühlen noch bissfest.
Gewürzgurken sollten fein gewürfelt sein, aber nicht komplett verschwinden. Wenn sie sehr sauer sind, reduziere das Gurkenwasser im Dressing. Sind sie mild, darf ein zusätzlicher Löffel Gurkenwasser hinein. Schinken und Ei bringen Ruhe in die Schüssel. Schneide sie ähnlich klein wie die Äpfel, dann wirkt der Salat sauber und jeder Bissen ist ausgewogen.
Dressing ohne Schwere
Salatcreme allein kann bei Reis schnell mächtig schmecken. Joghurt macht das Dressing leichter und gibt eine feine Säure. Senf sorgt für Tiefe, ohne dass der Salat nach Senf schmeckt. Rühre zuerst nur einen Teil des Dressings unter und warte ein paar Minuten. Reis nimmt Flüssigkeit nach und der Salat wird beim Ziehen fester.
Wenn er nach der Kühlzeit trocken wirkt, gib nicht sofort mehr Salatcreme dazu. Ein bis zwei Löffel Gurkenwasser oder ein kleiner Schuss Joghurt reichen oft. So bleibt die Konsistenz cremig, aber nicht klebrig. Bei hart gekochten Eiern ist die Lagerung wichtig. Die FDA empfiehlt, hart gekochte Eier innerhalb einer Woche zu verbrauchen und gekochte Eierspeisen gekühlt zu halten, nachzulesen in den Hinweisen zur Eiersicherheit.
Varianten für die Salatschüssel
Dieser Reissalat lässt sich gut anpassen, ohne seinen Charakter zu verlieren. Für mehr Farbe passen Erbsen, Mais oder fein gewürfelte Paprika. Wer es kräftiger mag, gibt etwas Schnittlauch oder eine Prise edelsüßes Paprikapulver dazu. Eine Handvoll kleine Käsewürfel macht ihn gehaltvoller, besonders wenn der Schinken reduziert wird.
Für eine frischere Version ersetzt du einen Teil der Salatcreme durch mehr Joghurt. Dann braucht der Salat meist etwas mehr Salz und einen kleinen Löffel Gurkenwasser. Als Beilage passt er zu Brötchen, Toast oder gegrilltem Gemüse. Als leichtes Abendessen reicht die Menge für vier Portionen, für ein Buffet eher für sechs kleine Schälchen.
Aufbewahren und Mitnehmen
Fülle Reste direkt in eine saubere, gut schließende Dose. Der Salat schmeckt am nächsten Tag oft runder, weil der Reis das Dressing aufgenommen hat. Rühre ihn vor dem Essen vorsichtig durch und frische ihn mit einem Löffel Joghurt oder Gurkenwasser auf.
Für Lunchboxen oder Picknick ist Kühlung wichtig, da Reis, Ei, Schinken und Dressing zusammen verderbliche Zutaten sind. Die FDA empfiehlt, kühlpflichtige Lebensmittel nicht länger als zwei Stunden bei Raumtemperatur stehen zu lassen und den Kühlschrank bei 4 °C oder kälter zu halten, siehe die Grundlagen zur sicheren Lagerung von Lebensmitteln. Für unterwegs gehört der Salat in eine Kühltasche mit Kühlakku.
Komplette Übersicht
Ein gut gekühlter Reissalat mit süß-säuerlichem Apfel, würzigen Gewürzgurken, gekochtem Schinken und Ei. Für die beste Konsistenz den Reis körnig garen, abkühlen lassen und erst dann mit dem cremigen Dressing mischen.
Häufig gestellte Fragen zum Rezept
- Kann ich Reis vom Vortag verwenden?
Ja, wenn der Reis nach dem Kochen schnell abgekühlt und durchgehend im Kühlschrank gelagert wurde. Lockere ihn mit einer Gabel auf, bevor du Dressing und Würfelzutaten untermischst.
- Welche Äpfel passen am besten?
Feste, eher säuerliche Sorten passen besonders gut. Elstar, Braeburn oder Granny Smith bleiben beim Schneiden knackig und schmecken nicht zu süß.
- Kann ich den Schinken ersetzen?
Du kannst gekochten Schinken durch Putenbrust, Fleischwurstwürfel oder kleine Käsewürfel ersetzen. Für eine vegetarische Variante lässt du den Schinken weg und nimmst mehr Ei oder Käse.
- Wie lange sollte der Reissalat ziehen?
Mindestens 30 Minuten sind sinnvoll. Nach 60 Minuten schmeckt er runder, weil Reis und Dressing sich verbinden. Vor dem Servieren noch einmal umrühren und bei Bedarf mit etwas Gurkenwasser auffrischen.
- Wie lange hält sich der Reissalat im Kühlschrank?
Für die beste Qualität solltest du ihn innerhalb von 2 Tagen essen. Lagere ihn abgedeckt und gut gekühlt. Stelle ihn beim Servieren nicht lange warm auf den Tisch.
- Ist der Reissalat glutenfrei?
Die Grundzutaten enthalten kein Weizenmehl. Prüfe trotzdem die Etiketten von Schinken, Salatcreme und Senf, da verarbeitete Produkte je nach Hersteller unterschiedliche Zutaten haben können.