Veganes Thai-Curry mit Tofu und Kokosmilch

Erstellt von: Lena Müller Zuletzt aktualisiert am 11.10.2026 Herzhaftes Hauptgericht

Schlagwörter: #vegan #thai-curry #tofu #kokosmilch #abendessen

Lena Müller, Köchin und Rezeptentwicklerin bei Epische Rezepte
Lena Müller

Lena Müller begeistert mit moderner deutscher Küche und Rezepten, die Tradition und Innovation verbinden.

Zuletzt aktualisiert am 11.10.2026

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Veganes Thai-Curry mit Tofu, Gemüse, Basilikum und Reis Merken
Veganes Thai-Curry mit Tofu, Gemüse, Basilikum und Reis

Veganes Thai-Curry ist eines dieser Gerichte, die nach mehr Aufwand schmecken, als sie machen. Die Sauce wird samtig durch Kokosmilch, die rote Currypaste bringt Schärfe und Tiefe, und der Tofu gibt dem Curry Biss.

Wichtig ist die Reihenfolge. Erst wird der Tofu trocken und goldbraun gebraten. Dann kommen Aromaten und Currypaste in die Pfanne, damit sie duften, bevor die Kokosmilch alles verbindet.

Das kommt in den Wok

Für ein gutes veganes Thai-Curry brauchst du Gemüse mit unterschiedlichen Texturen. Paprika bleibt saftig, Karotte gibt Süße, Brokkoli bringt Biss und Tofu saugt die würzige Sauce auf.

Wasche und trockne frisches Gemüse vor dem Schneiden gründlich. Die FDA empfiehlt dafür fließendes Wasser und rät von Seife oder speziellen Waschmitteln ab, mehr dazu in den Hinweisen zum sicheren Umgang mit Gemüse.

Zutaten für veganes Thai-Curry mit Tofu, Gemüse und Kokosmilch
Zutaten für veganes Thai-Curry mit Tofu, Gemüse und Kokosmilch
  • Fester Tofu. Er wird angebraten und gibt dem Curry herzhafte Stücke mit Biss.
  • Rote Currypaste. Sie liefert Chili, Kräuter und Gewürze in konzentrierter Form.
  • Kokosmilch. Sie macht die Sauce cremig und rundet die Schärfe ab.
  • Paprika. Sie bleibt leicht knackig und bringt süßliche Frische.
  • Karotten. Dünn geschnitten garen sie schnell und geben natürliche Süße.
  • Brokkoli. Röschen und geschälter Strunk sorgen für Farbe und Biss.
  • Ingwer und Knoblauch. Kurz angebraten geben sie Wärme und Duft.
  • Glutenfreie Tamari. Sie würzt salzig und tief, ohne den Kokosgeschmack zu überdecken.
  • Limette und Thai-Basilikum. Sie kommen zum Schluss dazu und machen das Curry frisch.

So wird es cremig

  1. Reis aufsetzen. Spüle den Reis, bis das Wasser fast klar ist, und gare ihn mit Wasser und Salz nach Packungsangabe. Lass ihn abgedeckt ruhen, während das Curry fertig wird.
  2. Tofu vorbereiten. Tupfe den Tofu trocken, schneide ihn in Würfel und brate ihn in heißem Kokosöl goldbraun. Nimm ihn aus der Pfanne, damit er knusprig bleibt.
  3. Aromen anrösten. Gib Knoblauch, Ingwer und rote Currypaste in dieselbe Pfanne. Rühre 1 Minute, bis es kräftig duftet.
  4. Gemüse garen. Füge Karotten, Brokkoli und Paprika hinzu. Brate alles kurz an, gieße Kokosmilch und Tamari dazu und lasse das Curry sanft köcheln.
  5. Tofu zurückgeben. Hebe den Tofu unter, sobald das Gemüse bissfest ist. Schmecke mit Limettensaft, Salz und etwas mehr Tamari ab.
  6. Frisch servieren. Verteile Reis und Curry auf Schalen und streue Thai-Basilikum und Frühlingszwiebeln darüber.
Vier Schritte für veganes Thai-Curry mit Reis, Tofu und Gemüse
Vier Schritte für veganes Thai-Curry mit Reis, Tofu und Gemüse

Der Tofu braucht Hitze

Tofu wird nur dann schön, wenn er trocken in die Pfanne kommt. Lege die Würfel kurz zwischen Küchenpapier und drücke sie sanft an. Danach brauchen sie Platz. Wenn die Pfanne zu voll ist, sammelt sich Dampf und die Ränder bleiben blass.

Brate den Tofu bei mittlerer bis hoher Hitze in wenig Kokosöl. Wende ihn erst, wenn eine Seite goldbraun ist. Ein kleiner Schuss Tamari am Ende zieht schnell ein und legt sich wie eine würzige Schicht um die Würfel.

Currypaste richtig anrösten

Rote Currypaste schmeckt voller, wenn sie kurz im Fett angeschwitzt wird. Eine Minute reicht. Du willst Duft und Farbe, aber keine dunklen Stellen. Dann kommen Gemüse und Kokosmilch dazu.

Die Schärfe ist je nach Marke sehr unterschiedlich. Beginne lieber etwas zurückhaltend. Wenn das Curry fertig gekocht ist, kannst du noch mehr Paste in einem Löffel warmer Sauce glattrühren und einarbeiten.

Gemüse mit gutem Biss

Schneide harte Zutaten dünner als weiche. Karotten brauchen Scheiben, Brokkolistrunk braucht kleine Würfel, Paprika darf etwas größer bleiben. So ist alles gleichzeitig gar.

Das Curry soll nur leise köcheln. Starkes Blubbern macht Kokosmilch schnell schwer und lässt Brokkoli stumpf werden. Nach etwa 12-15 Minuten ist das Gemüse meist gar, aber noch nicht weich gekocht.

So passt du es an

Für mehr Sättigung kannst du Süßkartoffelwürfel oder Kichererbsen ergänzen. Für eine leichtere Schale nimm mehr Brokkoli und serviere weniger Reis dazu. Statt Thai-Basilikum funktioniert Koriander, auch wenn der Geschmack anders wird.

Wenn Soja ein Thema ist, lies die Etiketten besonders genau. Die FDA führt Sojabohnen als wichtigen Lebensmittelallergen auf, siehe die Übersicht zu wichtigen Lebensmittelallergenen. Ohne Tofu kannst du das Curry mit Kichererbsen kochen.

Aufbewahren ohne Matsch

Bewahre Reis und Curry getrennt auf. Das Gemüse bleibt so fester, und der Reis saugt nicht die ganze Sauce auf. FoodSafety.gov nennt für Suppen und Eintöpfe mit Gemüse 3-4 Tage im Kühlschrank, siehe die Tabelle zur Kühllagerung.

Wärme das Curry langsam in einem Topf auf. Gib einen Schuss Wasser oder Kokosmilch dazu, wenn die Sauce zu dick geworden ist. Frische Kräuter und Limettensaft kommen erst nach dem Erwärmen wieder darauf.

Komplette Übersicht

Dieses Curry lebt von knusprigem Tofu, knackigem Gemüse und einer cremigen Kokossauce. Mit Reis serviert ist es ein vollwertiges veganes Hauptgericht für vier Portionen.

Cremiges veganes Thai-Curry mit Tofu, Gemüse und Reis
Cremiges veganes Thai-Curry mit Tofu, Gemüse und Reis

Häufig gestellte Fragen zum Rezept

Welche Currypaste ist wirklich vegan?

Viele rote Currypasten sind vegan, aber nicht alle. Prüfe die Zutatenliste auf Fischsauce, Garnelenpaste oder andere tierische Bestandteile. Für dieses Rezept passt eine vegane rote Currypaste mit mittlerer Schärfe am besten.

Kann ich das Thai-Curry ohne Tofu kochen?

Ja. Ersetze den Tofu durch Kichererbsen, Edamame oder extra Gemüse. Wenn du Kichererbsen nimmst, gib sie erst in den letzten 5 Minuten dazu, damit sie warm werden und nicht zerfallen.

Wie scharf wird das vegane Thai-Curry?

Das hängt stark von der Currypaste ab. Starte mit 2 Esslöffeln, wenn du es mild bis mittel magst. Mehr Schärfe kannst du am Ende mit zusätzlicher Paste oder Chiliflocken einrühren.

Wie lange hält sich das Curry im Kühlschrank?

Fülle Reste zügig in flache, gut schließende Behälter und stelle sie kalt. Das Curry schmeckt 3 Tage lang gut. Reis am besten getrennt aufbewahren und beim Aufwärmen mit einem kleinen Schuss Wasser lockern.

Kann ich anderes Gemüse verwenden?

Ja. Zucchini, grüne Bohnen, Blumenkohl oder Pilze passen gut. Achte nur auf die Garzeit. Festes Gemüse kommt früh in die Sauce, zartes Gemüse erst gegen Ende.

Womit serviere ich veganes Thai-Curry?

Jasminreis ist klassisch und nimmt die Kokossauce gut auf. Basmati, Reisnudeln oder gekochter Naturreis funktionieren ebenfalls. Frischer Thai-Basilikum, Limette und Frühlingszwiebeln machen die Schale lebendiger.

Verwendete Quellen

Dieser Inhalt wurde mit zuverlässigen und geprüften Informationen erstellt.
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Veganes Thai-Curry

Zeit für die Vorbereitung:
20 Min.
Zeit für das Kochen:
25 Min.
Gesamtdauer:
45 Min.
Anzahl Portionen:
4
Veganes Thai-Curry mit Tofu, Gemüse, Basilikum und Reis

Cremiges veganes Thai-Curry mit Tofu, Gemüse, roter Currypaste und Kokosmilch, serviert mit lockerem Reis.

Die Zutaten, die du brauchst

  • Für Reis und Tofu

  • 250 g Jasminreis
  • 375 ml Wasser
  • 1/2 Teelöffel Salz, plus mehr zum Abschmecken
  • 400 g fester Tofu, trocken getupft und gewürfelt
  • 2 Esslöffel Kokosöl, geteilt
  • 1 Esslöffel glutenfreie Tamari
  • Für das Curry

  • 2 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • 1 Esslöffel frischer Ingwer, fein gerieben
  • 2-3 Esslöffel vegane rote Currypaste
  • 2 Karotten, in dünne Scheiben geschnitten
  • 1 roter Paprika, in Streifen geschnitten
  • 1 gelber Paprika, in Streifen geschnitten
  • 300 g Brokkoli, in kleine Röschen geteilt, Strunk geschält und gewürfelt
  • 400 ml Kokosmilch
  • 150 ml Gemüsebrühe
  • 1 Esslöffel glutenfreie Tamari, plus mehr zum Abschmecken
  • 1 Teelöffel Rohrohrzucker oder Ahornsirup
  • 1 Limette, 1 Hälfte entsaftet, 1 Hälfte in Spalten
  • 2 Frühlingszwiebeln, in feine Ringe geschnitten
  • 8-10 Blätter Thai-Basilikum

Schritt-für-Schritt-Anleitung

1.

1. Reis garen: Spüle den Jasminreis in einem Sieb, bis das Wasser fast klar ist. Gib ihn mit 375 ml Wasser und 1/2 Teelöffel Salz in einen Topf, koche ihn auf und gare ihn abgedeckt bei niedriger Hitze 12-15 Minuten. Danach 10 Minuten neben dem Herd ruhen lassen.

2.

2. Tofu knusprig braten: Erhitze 1 Esslöffel Kokosöl in einer großen Pfanne oder einem Wok. Brate den Tofu 6-8 Minuten rundum goldbraun. Gib 1 Esslöffel Tamari dazu, schwenke kurz und nimm den Tofu aus der Pfanne.

3.

3. Currypaste anrösten: Gib den zweiten Esslöffel Kokosöl in die Pfanne. Brate Knoblauch, Ingwer und 2 Esslöffel Currypaste 1 Minute unter Rühren an, bis alles duftet.

4.

4. Gemüse anbraten: Füge Karotten, Paprika und Brokkoli hinzu. Brate das Gemüse 3-4 Minuten an, damit es leicht Farbe bekommt.

5.

5. Sauce köcheln lassen: Gieße Kokosmilch und Gemüsebrühe dazu. Rühre 1 Esslöffel Tamari und Zucker ein. Lasse das Curry 12-15 Minuten sanft köcheln, bis das Gemüse bissfest ist.

6.

6. Abschmecken und servieren: Gib den Tofu zurück in die Pfanne und erwärme ihn 2 Minuten. Schmecke mit Limettensaft, Salz, Tamari und bei Bedarf mehr Currypaste ab. Serviere das Curry mit Reis, Frühlingszwiebeln, Thai-Basilikum und Limettenspalten.

Weitere Tipps und Hinweise

  1. Für 4 Portionen als Hauptgericht mit Reis.
  2. Die Schärfe hängt stark von der verwendeten Currypaste ab.
  3. Reste getrennt von Reis lagern und innerhalb von 3 Tagen verbrauchen.

Nützliche Küchengeräte

  • Großer Wok oder tiefe Pfanne
  • Topf mit Deckel
  • Schneidebrett und scharfes Messer
  • Sieb für den Reis
  • Küchenpapier für den Tofu

Informationen zu Allergenen

Bitte prüfe jede Zutat auf Allergene und wende dich bei Unsicherheiten an eine Fachperson.
  • Soja

Nährwerte (pro Portion)

Die Angaben dienen nur zur Orientierung und stellen keine medizinische Beratung dar.
  • Kaloriengehalt: 585
  • Gesamtfett: 29 g
  • Kohlenhydrate gesamt: 67 g
  • Eiweißmenge: 20 g