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Pizza Regina ist genau die Sorte Pizza, die zu Hause nach Pizzeria schmecken kann, wenn der Ofen richtig heiß ist und der Belag nicht zu nass auf den Teig kommt.
Der Belag bleibt bewusst klar. Tomate, Mozzarella, Kochschinken und Champignons reichen aus, damit jede Scheibe würzig, saftig und trotzdem knusprig wird.
Plane etwas Gehzeit ein. Die aktive Arbeit ist überschaubar, aber der Teig dankt dir die Ruhe mit einem dehnbaren Rand und besserem Biss.
Was auf Pizza Regina gehört
Für diese Pizza lohnt sich ein einfaches, gutes Grundgerüst. Nimm ein backstarkes helles Mehl, gut abgetropften Mozzarella und Champignons, die fest und trocken aussehen.
- Weizenmehl. Es gibt dem Teig Struktur und einen Rand, der beim heißen Backen aufgehen kann.
- Hefe. Sie lockert den Teig und sorgt für den typischen Pizzaduft.
- Olivenöl. Es macht den Teig geschmeidiger und hilft beim Bräunen.
- Passierte Tomaten. Sie bilden eine schnelle Sauce, die nicht gekocht werden muss.
- Mozzarella. Er schmilzt weich und verbindet Sauce, Schinken und Pilze.
- Kochschinken. Er bringt milde Würze und bleibt nach dem Backen saftig.
- Champignons. Sie geben der Pizza Regina ihr erdiges Aroma.
- Basilikum. Es kommt erst nach dem Backen dazu, damit es frisch bleibt.
Pizza Regina richtig backen
- Teig ansetzen. Verrühre Wasser, Hefe und Zucker, gib Mehl, Salz und Olivenöl dazu und knete alles 8-10 Minuten zu einem glatten Teig.
- Teig gehen lassen. Decke die Schüssel ab und lasse den Teig 60 Minuten warm stehen, bis er sichtbar aufgegangen ist.
- Belag vorbereiten. Würze die Tomaten mit Salz, Pfeffer und Oregano. Schneide Mozzarella, Schinken und Champignons dünn und tupfe feuchte Zutaten trocken.
- Pizzen formen. Teile den Teig in 3 Kugeln. Lasse sie 15 Minuten entspannen und ziehe sie dann auf bemehlter Fläche zu runden Böden aus.
- Heiß belegen. Bestreiche jeden Boden dünn mit Tomatensauce. Verteile Mozzarella, Schinken und Champignons locker darauf.
- Knusprig backen. Backe jede Pizza bei 250 Grad Ober- und Unterhitze auf Stein, Stahl oder heißem Blech 7-9 Minuten, bis der Rand gebräunt ist.
- Frisch servieren. Gib Basilikum und einen dünnen Faden Olivenöl auf die heiße Pizza und schneide sie sofort an.
Der Teig braucht Spannung
Ein guter Pizzateig fühlt sich nach dem Kneten glatt und leicht elastisch an. Wenn er noch rau reißt, braucht er mehr Knetzeit. Wenn er stark klebt, hilft eine kurze Pause mehr als viel zusätzliches Mehl. Zu viel Mehl macht den Boden dicht und trocken.
Rohes Mehl ist kein verzehrfertiges Lebensmittel, deshalb solltest du den Teig nicht roh probieren. Die FDA erklärt in ihren Hinweisen zu rohem Mehl und Teig, dass Backen der sichere Schritt ist.
Belag ohne Wasserfalle
Pizza Regina wird schnell schwer, wenn zu viel Flüssigkeit auf dem Teig landet. Lasse Mozzarella in einem Sieb abtropfen und tupfe ihn kurz trocken. Champignons sollten dünn geschnitten sein. So garen sie in wenigen Minuten und geben weniger Wasser ab.
Die Tomatensauce bleibt schlicht. Passierte Tomaten, Salz, Pfeffer und Oregano reichen. Ein dünner Film ist besser als eine dicke Schicht. Der Rand geht stärker auf und die Mitte bleibt nicht weich. Verteile Schinken und Pilze locker, damit heiße Luft zwischen die Zutaten kommt.
Backfläche statt Pizzofen
Ein Haushaltsofen kommt nicht an einen Holzofen heran, aber du kannst ihm helfen. Heize die Backfläche auf der untersten oder zweituntersten Schiene kräftig vor. Eine Uni-Extension empfiehlt bei Pizzaböden ebenfalls einen vorgeheizten Stein oder ein umgedrehtes Blech als Backfläche, siehe die Hinweise zur Pizza-Zubereitung mit heißer Backfläche.
Schiebe die Pizza erst ein, wenn alles bereitsteht. Wenn du Backpapier nutzt, prüfe die erlaubte Höchsttemperatur auf der Packung. Bei sehr hoher Hitze sind Grieß oder etwas Mehl auf der Schaufel die bessere Wahl.
Sinnvolle Varianten
Für mehr Würze kannst du etwas Knoblauch in die Tomaten reiben oder nach dem Backen schwarzen Pfeffer darübermahlen. Gekochter Schinken ist klassisch mild. Wer es kräftiger mag, nimmt dünn geschnittenen italienischen Kochschinken.
Für eine vegetarische Pizza lässt du den Schinken weg und erhöhst die Champignons auf 250 g. Ein paar abgetropfte Oliven passen ebenfalls, aber halte die Menge klein. Zu viele feuchte Zutaten sind der häufigste Grund, warum selbst gut gekneteter Teig in der Mitte weich bleibt.
Reste richtig aufbewahren
Übrig gebliebene Pizza sollte zügig abkühlen und dann in flachen Behältern in den Kühlschrank. FoodSafety.gov listet Pizza im Kühlschrank mit 3-4 Tagen Aufbewahrungszeit. Für allgemein sichere Reste empfiehlt FoodSafety.gov außerdem, verderbliche Speisen innerhalb von zwei Stunden zu kühlen und beim Aufwärmen auf 74 Grad zu erhitzen, siehe die Hinweise zu Resten.
Zum Aufwärmen ist eine heiße Pfanne besser als die Mikrowelle. Lege ein Stück Pizza hinein, decke die Pfanne kurz ab und nimm den Deckel am Ende wieder ab. So wird der Boden wieder knusprig.
Komplette Übersicht
Heiß backen, sparsam belegen und den Mozzarella gut abtropfen lassen. So bleibt die Pizza Regina unten knusprig und oben saftig.
Häufig gestellte Fragen zum Rezept
- Was ist Pizza Regina?
Pizza Regina ist eine Pizza mit Tomatensauce, Mozzarella, Kochschinken und Champignons. In vielen Pizzerien ist sie eine milde, herzhafte Standardsorte mit saftigem Belag und knusprigem Boden.
- Kann ich frische Hefe statt Trockenhefe verwenden?
Ja. Ersetze 7 g Trockenhefe durch etwa 20 g frische Hefe. Löse sie im lauwarmen Wasser auf und knete den Teig danach wie beschrieben.
- Wie verhindere ich einen weichen Pizzaboden?
Heize Stein, Stahl oder ein umgedrehtes Blech lange vor. Belege die Pizza dünn und lasse Mozzarella sowie Champignons gut abtropfen oder trocken tupfen.
- Kann ich die Pizza Regina vorbereiten?
Ja. Der Teig kann nach dem ersten Kneten abgedeckt über Nacht in den Kühlschrank. Vor dem Formen sollte er etwa 45 Minuten Raumtemperatur bekommen.
- Welche Pilze passen am besten?
Braune oder weiße Champignons passen sehr gut. Schneide sie dünn, damit sie in der kurzen Backzeit gar werden und nicht zu viel Feuchtigkeit abgeben.
- Kann ich die Pizza vegetarisch machen?
Ja. Lasse den Schinken weg und gib etwas mehr Champignons oder einige milde Oliven dazu. Die Backzeit bleibt gleich, solange der Belag nicht dicker wird.